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Eintracht Frankfurt : Neues Führungsduo sucht Manager

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Die neuen starken Männer der Eintracht: Peter Schuster und im Hintergrund Herbert Becker Bild: dpa/dpaweb

Eintracht Frankfurt hat seine Führungspositionen neu besetzt. Wirtschafts-Experte Peter Schuster wird Vorstandsvorsitzender, Herbert Becker Aufsichtsratschef, Heribert Bruchhagen soll als Manager kommen.

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          Nach wochenlangen Grabenkämpfen hat Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt am Freitag einmütig die vakanten Führungspositionen der Fußball AG neu besetzt. Bei der Aufsichtsratssitzung am Frankfurter Flughafen wurde der Wirtschafts-Experte Peter Schuster zum Vorstands-Vorsitzenden und damit zum Nachfolger des am 30. Juni aus dem Amt geschiedenen Volker Sparmann gewählt.

          Zusätzlich berief das Kontrollgremium den bisherigen Aufsichtsrat Volker Beeck in den Vorstand. Beide versehen in den nächsten drei Jahren ihre Arbeit ehrenamtlich. Einziges bezahltes Vorstandsmitglied bleibt für ebenfalls drei Jahre Finanzchef Thomas Pröckl. Zum neuen Aufsichtsrats-Vorsitzenden wurde der Vertreter des Hauptsponsors Fraport, Herbert Becker, gewählt. Er ist damit Nachfolger des am Donnerstag zurückgetretenen Jürgen Neppe.

          Erste Aufgabe: Manager einkaufen

          „Dies ist ein guter Tag für Eintracht Frankfurt. Der Aufsichtsrat hat große Verantwortung gezeigt und einstimmig entschieden. Die Laufzeit von drei Jahren soll Kontinuität für die anstehenden Aufgaben zeigen. Unser gemeinsames Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sportlicher Erfolg garantiert ist“, erklärte Becker nach der mehr als vierstündiger Sitzung.

          Erste und wichtigste Aufgabe der neuen Führung wird die Suche nach einem Sportdirektor sein. Erster Anwärter auf den Posten ist Geschäftsführer Heribert Bruchhagen von der Deutschen Fußball Liga (DFL). Der frühere Manager der Bundesligavereine Schalke 04, Hamburger SV und Arminia Bielefeld hat von seinem derzeitigen Arbeitgeber die Genemigung für Verghandlungen mit Eintracht Frankfurt erhalten.

          Bruchhagen zurückhaltend

          Allerdings scheint Bruchhagen selbst, der zuvor bereits als neuer Vorstandschaf gehandelt wurde, mehr als vorsichtig mit dem Angebot umzugehen. „Ich habe zu diesem Thema in der Öffentlichkeit noch kein Wort gesagt und werde das auch weiterhin nicht tun. Ich bin bei der DFL als Geschäftsführer angestellt“, sagte Bruchhagen. Offenbar hat Bruchhagen die Lehren aus dem peinlichen Gerangel um Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser gezogen. Holzhäuser erteilte der Eintracht nach wochenlangen Verhandlungen im letzten Moment eine Absage.

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