https://www.faz.net/-gtl-3819

Dossier : Tafelsilber in den Bergen

  • -Aktualisiert am

Tagsüber Party, abends Gourmet-Tempel Bild: dpa

Mimikri auf der Oberalm: Wo nachmittags noch die wildeste Après-Ski-Party gefeiert wurde, treffen abends die kulinarischen Gipfelstürmer ein.

          1 Min.

          Herzerltanz beim Après-Ski und abends gebratene Ente mit Zwetschgen- und Orangenfüllung vom Haubenkoch: In der "Hinterhagalm" in Saalbach-Hinterglemm herrschen Gegensätze, wie sie stärker kaum sein könnten.

          Seit 26 Jahren ist das Blockhaus der Festerers eine der besten Adressen des Doppel-Orts im Salzburger Land. Wenn sich nachmittags die Pisten langsam leeren, wächst der Brettl-Wald vor der Hinterhagalm zusehends. Jeden Tag von vier bis sechs klingt bei der Almparty der Skitag feucht-fröhlich aus. Doch so gut die Stimmung auch sein mag: Pünktlich um 18 Uhr werden die Party-People hinaus komplimentiert und für die Angestellten beginnt das "Kulissenschieben". Schließlich kommen um 19 Uhr die ersten Gäste zum Abendessen in den weithin bekannten Gourmet-Tempel, den der Gault Millau seit Jahren mit einer Haube auszeichnet.

          Im Frack über dem Abgrund

          Ebenfalls unter der Haube ist die Verwall-Stube am Galzig in St. Anton am Arlberg. Während man tagsüber an Österreichs höchstgelegenem Haubenrestaurant vorbei schwingt oder sich mit ausgezeichneten bodenständigen Gerichten für die nächsten Abfahrten stärkt, ist das 2.100 Meter hoch gelegene Lokal jeden Freitag-Abend der Tipp für kulinarische Gipfelstürmer. Statt mit dick vermummten Sportlern füllt sich die Gondel dann mit elegant gekleideten Passagieren, die zum Dinner hoch über dem Tal schweben - den Mund schon wässrig in Erwartung von delikatem Fisch, edlen Tropfen und dem legendären "St. Antoner Schmankerlparfait" auf Fruchtmark.

          Weitere Themen

          Emotionaler Abschied von Uli Hoeneß Video-Seite öffnen

          „Ich habe fertig“ : Emotionaler Abschied von Uli Hoeneß

          Seit 1970 war Hoeneß als Spieler, Manager oder Präsident beim FC Bayern tätig und wurde in dieser Zeit zu einer polarisierenden Persönlichkeit des deutschen und internationalen Fußballs. Am Freitag war es für den Weltmeister von 1974 an der Zeit, zu gehen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.