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Dossier : Die höchste Hütten-Dichte am Berg

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Egal wo: Draussen schmeckt Champagner am besten Bild: dpa-Bildfunk

Lenggries, Sölden und das Gasteinertal haben eins gemeinsam: Viele Hütten und Restaurants auf engem Raum. Nur wer sich auskennt, kann die Spreu vom Weizen trennen.

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          22 Hütten und Restaurants in Pistennähe hat Sölden zu bieten, 37 sind es im Gasteinertal, und in Bayern kann man in Lenggries problemlos von einer Hütte in die andere schwingen.

          Während in manchen Wintersportgebieten die Skifahrer nur die Wahl zwischen einem seelenlosen Großrestaurant und Fasten haben, fällt hier die Auswahl wirklich schwer. Die Tagesausflügler am Brauneck haben es da einfacher. Im Lauf eines Winters bleibt Zeit genug, um auf dem Münchner Hausberg im Isarwinkel ein Berggasthaus nach dem anderen zu erkunden. Doch nicht nur die Menge macht's in der Heimat der deutschen Skistars Martina Ertl, Hilde Gerg und Florian Eckert. Die Lenggrieser Hütten sind gemütlich und ursprünglich. Weißwürste gibt es da noch stilecht in ungerader Zahl. Und wenn die Bedienung einmal nicht an den Holztisch kommen sollte, holt man sich die Brotzeit am Fenster und rückt sich dann an der Finstermünzalm seinen Klappstuhl ans schönste Sonnenplätzchen.

          Kasnocken und Milzschnittsuppe - auch zu später Stunde

          Auch die Skiberge rund um Schladming in der Steiermark geben sich gemütlich. Auf der Planai könnte man durchaus eine Etappenabfahrt einplanen, um sich vom sonnigen Frühschoppen direkt an der Bergstation bis zur Schirmbar im Tal langsam nach unten zu schlemmen. Weil tagsüber gar nicht genug Zeit dafür bleibt - schließlich kommt man ja wegen des Sports hierher - machen Mittwochs die Restaurants an der Planai Spätschicht. Die Gäste können dann in aller Ruhe auf köstliche Art mit Spezialitäten wie Kasnocken, Stelzen und Milzschnittensuppe die Kalorien wieder auftanken, die sie tagsüber beim Skifahren und Snowboarden verbraucht haben.

          "Snow Jazz" statt Hüttenmusik

          37 Hütten auf 200 Pistenkilometer: Im Gasteinertal kann man nicht nur ausgiebig Skifahren und in den Thermen baden. Auch für den Einkehrschwung ist der Traditionsort im Salzburgerland eine Reise wert. Übrigens gibt es im März statt zünftiger Hüttenmusi ganz andere Töne in den Bergen. Vom 15. bis 24. März erklingt in den Hotels und auf den Hütten im Tal "Snow Jazz", bei dem internationale Stars groovigen Sound in die Berge bringen.

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