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DFB-Pokal : Späte Ausrufezeichen der Arrivierten

  • Aktualisiert am

Kölner Matchwinner: Markus Pröll Bild: dpa

Die Bundesligisten marschierten durch den DFB-Pokal, wenn auch mit Mühe: Schalke 04 gewann in Darmstadt nach Verlängerung, Köln in Krefeld im Elfmeterschießen.

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          Es war die Runde der Auswärtsteams. Am kombinierten DFB-Pokal-Spieltag mit Achtelfinale und Nachholspielen der 2. Runde gewannen ausschließlich die Gästeteams. Und damit auch weitgehend die Favoriten.

          Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Köln und 1. FC Kaiserslautern gewannen, wenn auch knapp, bei unterklassigen Teams und zogen ins Viertelfinale ein. 1860 München und Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen zogen eher überraschend über ihre Klassenkameraden VfB Stuttgart und Union Berlin in die Runde der letzten Acht ein.

          Die Champions-League-Vertreter Bayer Leverkusen und Bayern München lösten ihre Nachsitz-Termine nationalen Pokal zwar nicht glänzend, aber doch erfolgreich und tragen Ende Januar ihre Achtelfinalpartien nach.

          Extra-Time für Schalke und Hertha

          Cupverteidiger Schalke 04 benötigte 115 Minuten, um beim Regionalligisten Darmstadt 98 ein Tor zu schießen. Der Treffer von Ebbe Sand reichte zum 1:0 (0:0/0:0)-Erfolg. Auch Hertha BSC musste in die Extra-Zeit, um sich 2:1 (1:1/0:1) beim Zweitligisten Eintracht Frankfurt durchzusetzen. Pal Dardai (95.) erzielte das Siegtor, nachdem zuvor Chen Yang (22.) für Frankfurt und Herthas Josip Simunic (76.) getroffen hatten.

          Pröll hielt den entscheidenden Elfmeter

          Der 1. FC Köln benötigte sogar das Elfmeterschießen, um mit 5:3 (1:1; 1:1/0:0) gegen den Regionalligisten KFC Uerdingen die Oberhand zu behalten. Markus Kurth (61.) hatte die Kölner zwar in Führung gebracht, doch Sebastian Rodriguez (72.) schaffte noch den Ausgleich für den Außenseiter. Nach torloser Verlängerung parierte Kölns Schlussmann Markus Pröll den Strafstoß von Emerson. Alle anderen Schützen behielten die Nerven und trafen.

          Dreierpack rettete Tanz auf drei Hochzeiten

          Nur dank eines „Dreier-Packs“ von Dimitar Berbatow vermied die ohne sechs Stammspieler angetretene B-Elf von Bayer beim 3:2 (1:1) in Bochum eine Blamage. Nun tanzt die Toppmöller-Elf wie die Bayern weiterhin auf allen Fußball-Hochzeiten: Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal. Dort ist im Januar Hannover 96 Achtelfinal-Gegner der Leverkusener.

          Bayern München nun gegen Wolfsburg

          Rekordpokalsieger Bayern München setzte sich mit 2:0 (0:0) beim Regionalligisten VfL Osnabrück durch. Carsten Jancker (48.) und Mehmet Scholl (60.) trafen für die Bayern, bei denen Robert Kovac (74.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte erhielt.

          Münchner setzten sich erneut in Stuttgart durch

          Lokalrivale 1860 München hat durch seinen zweiten Coup beim VfB Stuttgart vier Tage nach dem 1:0 in der Bundesliga bereits das Viertelfinale erreicht. Die „Löwen“ gewannen das bisher einzige Erstliga-Duell im Achtelfinale 4:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1, 0:1) gestanden.

          Lauterer 3:2 im Rheinland-Pfalz-Derby

          Im Mainzer Bruchwegstadion führte der 1. FC Kaiserslautern durch Treffer von Lokvenc (23.) und Lincoln (31./42.) bereits zur Pause mit 3:0. Die nach einer Roten Karte gegen Bodog (26.) früh dezimierten Mainzer schafften dennoch den Anschluss durch Treffer von Babatz (71.) und N'Kufo (84.) zum den 2:3-Endstand.

          Pokalfinalist schon ausgeschieden

          Mit einem 2:1 (1:0)-Sieg beim Ligarivalen Union Berlin hatte sich Zweitligist RW Oberhausen am Dienstagabend als erste Mannschaft ins Viertelfinale vorgespielt. Damit beendete Oberhausen die Berliner Pokalträume des Finalisten der Saison 2000/2001 unerwartet früh.

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