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DFB-Pokal : Keine Überraschungen

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Job erledigt: Bance (r.) und Augsburg glänzen in Wilhelmshaven nicht, kommen aber weiter Bild: dpa

Zum Auftakt des DFB-Pokal-Wochenendes erreichen Braunschweig in Lübeck und Augsburg in Wilhelmshaven ohne Mühe die zweite Runde. Der FSV Frankfurt muss dagegen beim Reigonalligaklub Großaspach lange kämpfen.

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          Der FC Augsburg hat sich sicher, aber glanzlos in die zweite Runde des DFB-Pokals gespielt. Beim Viertligaklub SV Wilhelmshaven gewann der Fußball-Bundesligist am Freitagabend mit 2:0 (1:0). Die Tore für die Schwaben erzielten die Neuzugänge Aristide Bancé (28. Minute) und Knowledge Musona (78.). Gegen die Niedersachsen hatte der FCA lange Zeit Probleme und offenbarte gut eine Woche vor dem Start in seine zweite Bundesligasaison noch Abstimmungsprobleme und spielerische Mängel.

          „Wir freuen uns über diesen Sieg, das Ergebnis ist okay“, sagte FCA-Coach Markus Weinzierl. „Das war ein hartes Stück Arbeit. In der 2. Halbzeit haben wir das Ergebnis verwaltet.“ Wilhelmshavens Trainer Christian Neidhart meinte: „Bancé war der Unterschied. Man muss anerkennen: Wir hatten keine reelle Torchance.“

          Eintracht Braunschweig ist dagegen mühelos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga siegte am Freitag beim Viertliga-Verein VfB Lübeck souverän mit 3:0 (1:0). Die Treffer für die Niedersachsen erzielten vor 6411 Zuschauern Kevin Kratz mit einem Doppelpack (17./68. Minute) und Mirko Boland (67.). Lübecks Kapitän Moritz Marheineke musste in der 70. Minute nach einer Tätlichkeit gegen Eintracht-Stürmer Dominick Kumbela mit der Roten Karte den Platz verlassen.

          Die Gäste aus Braunschweig dominierten von Beginn an die sehr einseitige Partie gegen den Tabellenvorletzten der Regionalliga Nord und verpassten in der ersten Halbzeit eine höhere Führung. Lübeck, das 2004 im Pokalhalbfinale gegen Werder Bremen stand, hatte im gesamten Spiel nicht eine einzige nennenswerte Torchance. Torhüter Jonas Toboll verhinderte mit zahlreichen Paraden eine höhere Niederlage gegen die Eintracht. Bei den Gästen waren die beiden Torschützen Boland und Kratz die wirkungsvollsten Kräfte.

          Auch Braunschweigs Ligakonkurrent FSV Frankfurt hat die zweite Runde im erreicht. Die Frankfurter siegten glücklich mit 2:1 (2:1) bei Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach durch. Der Außenseiter war vor 1436 Zuschauern zunächst in Führung gegangen: Stürmer Sebastian Szimayer traf in der 16. Minute. Yannick Stark (21.) mit einem Distanzschuss und Matthew Leckie (22.) per Kopf drehten das Spiel dann innerhalb von zwei Minuten zugunsten des Zweitligaklubs. Sonnenhof Großaspach war zunächst bis zur Führung die dominante Mannschaft.

          Dann jedoch übernahmen die Hessen das Kommando bis zum Ende der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte drängte der Regionalligist auf den Ausgleich. So musste der Frankfurter Verteidiger Michael Görlitz in der 59. Minute für seinen bereits geschlagenen Schlussmann Patric Klandt auf der Torlinie klären. Görlitz lenkte Dennis Grabs Kopfball noch an die Torlatte.

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