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Denk ich an Sport (16) : „Was soll ich mit High Heels im Stadion?“

  • -Aktualisiert am

„Im nächsten Leben, wenn es denn eines geben sollte, möchte ich keinen Mann haben, der als Torhüter arbeitet“: Lilli Hollunder Bild: Klaus Heinzler

Lilli Hollunder ist Schauspielerin. Hier schreibt sie über ihr Leben mit dem früheren Fußballstar René Adler, die heilende Wirkung von Verletzungen, über den Abstiegskampf in Hamburg und Chanel-Handtaschen in Mainz.

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          Lilli Hollunder wurde am 5. Mai 1986 in Leverkusen geboren. Früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Schauspielerei, wurde schließlich durch ihre Rolle als Lisa Brandner in der ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“ bekannt. Weitere Rollen etwa bei „Anna und die Liebe“ sowie der „Lindenstraße“ folgten, ebenso wie verschiedene Engagements beim Theater. Im Oktober 2016 heiratete sie den ehemaligen Nationaltorhüter René Adler, der nach der vergangenen Saison seine Karriere beendete. Über ihr Leben schreibt sie auch in ihrem Blog unter www.littlehero.de Ihr Beitrag zur Serie „Denk ich an Sport“ wurde aufgezeichnet von F.A.Z.-Sportredakteur Michael Wittershagen.

          Denk ich an Sport, dann denk ich an meinen Mann. Ich bin mit einem Fußballspieler verheiratet, der vor kurzem seine aktive Karriere beendet hat. René Adler, die ehemalige Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft. Ja, ich war eine Spielerfrau. Es wird viel geredet über uns in Deutschland, wir sind inzwischen Teil von diesem Milliarden-Business, machen den Job unserer Männer fast ein wenig mit. Es sieht ja auch toll aus, wenn du den Fernseher anmachst und all diese schicken Mädels mit ihren Chanel-Handtaschen siehst. Spielerfrauen standen schon früh für das, was heute Instagram ist: Da siehst du nur das Perfekte und Schöne. Dinge, die du nicht hast. Orte, an denen du nicht bist. Die Leute träumen sich halt ein bisschen weg.

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