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Denk ich an Sport (1) : „Ich bin eine Art Groundhopper“

  • -Aktualisiert am

„Ich selbst habe nie Fußball gespielt, aber er fasziniert mich“: Kevin Kühnert Bild: Getty

Kevin Kühnert ist Bundesvorsitzender der Jusos. Hier schreibt er in der neuen Serie „Denk ich an Sport“ über Wasserball auf Malta, die Liebe zu Tennis Borussia Berlin, sein Faible für Fußballstadien und ein altes Trikot von Jens Jeremies.

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          Kevin Kühnert, 29 Jahre alt, ist seit November 2017 Bundesvorsitzender der Jusos. Der gebürtige Berliner war 2005 in die SPD eingetreten und von 2012 bis 2015 Landesvorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation in Berlin. Sein Beitrag zur Serie „Denk ich an Sport“ wurde aufgezeichnet von F.A.Z.-Sportredakteur Michael Wittershagen.

          Denk ich an Sport, ja, woran denk ich da? Es gibt Hunderte Bilder in meinem Kopf, die Schwierigkeit ist es, eines auszuwählen. Wahrscheinlich schaut man als Erstes in die Kindheit. Der VfL Lichtenrade, Südberliner Stadtrand, eine alte, miefige Turnhalle. Dort habe ich das Handballspielen gelernt. Ich war vier, vielleicht fünf, als ich mein Herz an diesen Sport verloren habe. Erst ein bisschen, dann immer mehr. Mein Vater ist auch Handballer, meine Mutter spielt Volleyball, deshalb haben wir jedes Wochenende in irgendeiner Sporthalle verbracht. Das sind schöne Erinnerungen. Ich kann bis heute nichts damit anfangen, ein freies Wochenende zu haben, nur zu Hause zu sitzen – und nichts zu tun. Es muss irgendetwas passieren. Ich glaube, das kommt aus dieser Zeit.

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