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Denk ich an Sport (23) : „Warum müssen sich Mädchen ekeln?“

  • -Aktualisiert am

„Denk ich an Sport, denk ich an volle Power, miefige Toiletten in Turnhallen, klitschnasse Trikots und Schlammschlachten auf dem Fußballfeld“: Annalena Baerbock Bild: dpa

Als „kleiner Floh“ begann Annalena Baerbock mit Trampolinspringen. Dabei entdeckt die heutige Politikerin Körperbeherrschung, Spannung, Mut – und Turnhallen, in denen sich bis heute nichts zum Besseren geändert hat.

          8 Min.

          Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock wurde 1980 in Hannover geboren. Bis 2004 hat sie in Hamburg Politikwissenschaft und Öffentliches Recht studiert, 2005 an der London School of Economics einen LL.M.-Abschluss (Master of law) im Völkerrecht abgelegt. Im selben Jahr ist sie der Partei Bündnis 90/Grüne beigetreten, deren brandenburgischen Landesverband sie zwischen 2009 und 2013 geführt hat. Seit 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete. Ihr Wahlkreis ist Potsdam – Teltow-Fläming II – Potsdam Mittelmark II. Seit Januar 2018 steht sie, gemeinsam mit Robert Habeck, an der Spitze ihrer Partei. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter. Ihr Beitrag zur Serie „Denk ich an Sport“ wurde aufgezeichnet von F.A.Z.-Sportredakteur Michael Eder.

          Denk ich an Sport, denk ich an volle Power, miefige Toiletten in Turnhallen, klitschnasse Trikots und Schlammschlachten auf dem Fußballfeld. Und an Doppelsaltos auf dem Trampolin. Sport war mein Leben in der Jugend. Ich habe dieses Gefühl geliebt, mich völlig zu verausgaben und bis an die Grenze der eigenen Kräfte zu gehen. Sport reizt mich bis heute in seiner ganzen Vielfalt. Auch in seinen Extremen und Widersprüchen.

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