https://www.faz.net/-gtl-9z9pr

Denk ich an Sport (33) : „Wer hart trainiert, kann auch hart denken“

  • -Aktualisiert am

Oxford-Absolventin und früherer Triathletin: Sophia Saller Bild: Privat

Sophia Saller ist eine frühere Triathletin, sie wurde U-23-Weltmeisterin. Hier erzählt sie vom Kampf um die Spitze, das Leben, das so viel mehr ist als nur Sport, und ihre Promotion in Mathematik in Oxford.

          6 Min.

          Sophia Saller ist in München geboren. Als sie 14 war, zog ihre Familie nach London, wo sie mit 17 auf der Deutschen Schule ihr Abitur mit dem Notendurchschnitt 1,0 ablegte. Parallel zu ihrer Karriere als Triathletin – 2014 wurde sie U-23-Weltmeisterin – studierte sie in Oxford Mathematik. Ihren Master-Abschluss mit Auszeichnung („first-class honours“) bekam sie mit 21. Im Anschluss begann sie an der Universität Oxford ihre Dissertation in Kombinatorik. Seit dem vergangenen Jahr ist sie promovierte Mathematikerin. Ihr Beitrag zur Serie „Denk ich an Sport“ wurde aufgezeichnet von Michael Eder.

          Denk ich an Sport, dann denk ich daran, wie viel ich durch ihn gelernt habe. Über mich selbst. Meinen Körper. Meine Grenzen. Ich habe gelernt, dass ich nicht immer alles unter Kontrolle habe. Ich habe gelernt, die Dinge, die ich kontrollieren kann, so gut es geht zu kontrollieren.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
          War am Montag auf dem virtuellen Weltwirtschaftsforum zu Gast: Chinas Staatschef Xi Jinping

          Chinas Konjunktur : Die Grenzen der Planwirtschaft

          Staatskonzerne müssen sich nicht darum kümmern, ob sich die vielen Brücken ins Nirgendwo rechnen. Der Versuch Pekings, mit mehr Planwirtschaft das Land voranzubringen, stößt an Grenzen. Was wird aus China?