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Denk ich an Sport (3) : „Ich war ein Straßenkämpfer“

  • -Aktualisiert am

Der etwas andere Meisterkoch: Tim Raue Bild: Nils Hasenau

Tim Raue ist einer der besten deutschen Köche. Hier schreibt er über Fußball als Fluchthilfe vor seinem gewalttätigen Vater, Momente des Verlierens – und über Kampfsport, der ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist.

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          Tim Raue ist einer der besten und international bekanntesten deutschen Köche. Neben seinem Stammrestaurant in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße, das seinen Namen trägt und mit zwei Michelin-Sternen dekoriert ist, betreibt oder berät der 45-Jährige mehrere Restaurants. Seine Karriere, die ihn schon mit 33 Jahren zum „Koch des Jahres“ machte, begann auf der Straße, in einer Kreuzberger Jugendgang. Raue gilt heute als einer der innovativsten, puristischsten, ehrgeizigsten Meister seines Fachs. Sein Beitrag zur Serie „Denk ich an Sport“ wurde aufgezeichnet von F.A.Z.-Sportredakteur Michael Horeni.

          Wenn ich an Sport denke, dann geht es um zwei Dinge, die wichtig waren in meinem Leben. Erstens: Fußball. Und zweitens: Kampfsport. Im Fußball hat es bei mir am Anfang sehr gut funktioniert. Aber letztlich gar nicht. Man kann es auch so sagen: Im Fußball hätte ich was werden können. Aber Kampfsport hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin.

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