https://www.faz.net/-gtl-9eewc

Davis-Cup-Halbfinale : Endspiel wie bei Fußball-WM in Aussicht

  • Aktualisiert am

Völlig ergriffen: Lucas Pouille nach seinem fünf-Satz-Sieg Bild: Reuters

Im Finale stehen sich vermutlich Frankreich und Kroatien gegenüber. Was an den Fußball-WM-Sommer erinnert, entpuppt sich als Zwischenstand im Halbfinale des Davis-Cups.

          Titelverteidiger Frankreich und Kroatien sind im Davis-Cup-Halbfinale jeweils mit 2:0 in Führung gegangen. In Lille gewannen Davis-Cup-Debütant Benoit Paire und Lucas Pouille ihre Einzel gegen Spanien, in Zadar hatten Borna Coric und Marin Cilic die Vereinigten Staaten sicher im Griff. Am Samstag finden die Doppel statt, am Sonntag die abschließenden beiden Einzel.

          Benoit Paire brachte die Franzosen mit dem 7:5, 6:1, 6:0 gegen Pablo Carreno Busta im Schnelldurchgang in Führung. Die Spanier, die im Viertelfinale Deutschland bezwungen hatten und in Lille ohne ihren am Knie verletzten Superstar Rafael Nadal antreten, gaben anschließend auch das zweite Match ab: Roberto Bautista Agut unterlag mit 6:3, 6:7 (5:7), 4:6, 6:2, 4:6 gegen Lucas Pouille.

          In Zadar gab Gastgeber Kroatien in den beiden ersten Einzeln keinen Satz ab. Borna Coric schlug Steve Johnson 6:4, 7:6 (7:4), 6:3, French-Open-Finalist Marin Cilic gewann gegen Davis-Cup-Debütant Frances Tiafoe 6:1, 6:3, 7:6 (7:5).

          Der traditionsreiche Team-Wettbewerb im Tennis wird in diesem Jahr zum letzten Mal in der bisherigen Form ausgetragen. Von 2019 an werden die Partien nicht mehr über die ganze Saison verteilt in vier K.o.-Runden mit Heim- und Auswärtsspielen ausgetragen. Stattdessen gibt es nach einer Qualifikationsrunde im Februar eine große Finalwoche an einem neutralen Ort im November. Die erste Auflage ist vom 18. bis 24. November 2019 in Madrid oder Lille geplant.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Carola Rackete bei ihrer Festnahme im Juli in Porto Empedocle

          Verfahren gegen Kapitänin : Rackete muss vor Gericht aussagen

          Im Verfahren wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Widerstands gegen ein Kriegsschiff sagt Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete an diesem Donnerstag vor Gericht auf Sizilien aus. Die Gefahr einer Inhaftierung besteht wohl nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.