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Das neue Rennformat der Formel 1 : „Es gibt drei grundlegende Probleme“

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„Die Öffentlichkeit will keine Taxi-Fahrer sehen“, sagt Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Bild: AP

Hinter den Kulissen der Formel 1 brodelt es. Nun schaltet sich Ferrari-Chef Luca di Montezemolo in die Diskussion ein: „Die Regeln sind zu kompliziert.“ Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nennt die Diskussin „absurd“.

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          Luca di Montezeomolo gefällt nicht mehr das, was er sieht in der Formel 1. „Es gibt drei grundlegende Probleme“, sagte der Ferrari-Chef am Rande des Großen Preises von Bahrein an diesem Sonntag (Start: 17 Uhr MESZ, Live im Formel-1-Ticker bei FAZ.NET). „Wir dürfen keine Formel 1 haben, die energiesparend ist. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Runde Vollgas geben. Die Öffentlichkeit will keine Taxi-Fahrer sehen. Das ist nicht die Formel 1- die Formel 1 muss extrem sein“, sagte der 66 Jahre alte Italiener. „Das zweite Problem ist die Musik, die der Motor macht - nicht der Lärm. Das müssen wir verbessern.“ Und weiter: „Das dritte sind die Regeln, die viel zu kompliziert sind.“

          Vor Montezemolo hatten auch schon Red-Bull-Besitzer und –Teameigentüner Dietrich Mateschitz sowie Chefvermarkter Bernie Ecclestone das neue Rennformat kritisiert. Jean Todt, der Präsident des Internationalen Automobil-Verbandes, sagte dem Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ deshalb:  „Mir kommt es so vor, als nutzen einige Herren ihre Kritik dazu, um Politik in eigener Sache zu machen.“ Und weiter: „Hat sich einer der Wettbewerber beschwert, als Red Bull letztes Jahr alles gewonnen hat? Mercedes, Renault und Ferrari wissen seit fünf Jahren, welche Motoren auf sie zukommen“, sagte Todt. „Dabei hat Mercedes einfach einen besseren Job gemacht.“

          Verteidiger des Status quo: Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff

          Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat mit Unverständnis auf die Debatte um mögliche Regeländerungen in der Formel 1 reagiert. „Ich finde diese ganze Diskussion absurd“, sagte der Österreicher. „Wenn man die Regeln ändern will, dann für nächstes Jahr.“ Wolff betonte: „Wir befinden uns in einer brillanten technischen Revolution und reden unseren Sport schlecht.“

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