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Das Laufspezial : Walken oder Joggen, ob solo oder in der Gruppe?

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Typen-Frage: Alleine oder in der Gruppe laufen? Bild: dpa

Manchem fällt es sehr schwer, sich zu motivieren, ob Joggen oder Walken. Er läuft in der Gruppe. Der Andere bleibt lieber allein und rennt gegen die Uhr.

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          Nach vielen Jahren Sport-Pause reift bei manchen Menschen auf einmal der Entschluss, wieder etwas für ihren Körper zu tun. Sie wollen mit dem Joggen beginnen oder haben sich das etwas sanftere Walken ausgesucht. Und am Ende sind sie von dem Lauf-Virus befallen und wollen es sogar mit einem Marathon probieren?

          Nun bleibt die Frage, wie diese neue Sport-Begeisterten am einfachsten den Zugang zum Laufen. Ergänzende Tipps zum Thema Laufen und Walken erfahren Sie von den Breitensport-Spezialisten des Deutschen Sportbund auf http://www.richtigfit.de/.

          Typen-Frage: Einzelgänger-Auftritt oder in der Gruppe

          Ein ideales Rezept für diese Entscheidung gibt es verständlicherweise nicht. Beides hat Vor-. und Nachteile, es kommt immer auf den Typ an. In der Gruppe bestehen feste Termine, oder man muss sich verabreden.

          Der soziale Druck steigt und hilft, den inneren "Schweinehund" zu überwinden. Aber es gibt auch den unabhängigen Einzelgänger, der schnell eine Einheit einschieben will und es liebt, sein eigenes Tempo zu laufen. Einmal langsam, wenn die Tagesverfassung nicht so berühmt ist, oder mal etwas schneller, wenn es ein toller Tag war.

          Aller Anfang ist schwer: Wechsel zwischen Laufen und Gehen

          Für einen Einsteiger bietet sich aber am besten eine Gruppe an, denn hier wird noch viel Hilfestellung geboten. Sie erhalten ein paar Tipps bei der Auswahl der richtigen Bekleidung, des richtigen Schuhwerks und des richtigen Geländes, der schönsten Laufstrecke.

          Zudem bekommen Sie die richtige Puls- Messung gezeigt oder einen Hinweis auf eine Atem-Technik. Aber die erste grundlegende Beratung sollte auf jeden Fall einem Mediziner bei einem Check auf Sport-Tauglichkeit vorbehalten sein.

          Zunächst bescheidene Laufziele

          Die Entwicklung ist bei vielen Menschen gleich. In der Jugend nimmt der Sport einen breiten Raum ein und gehört zu den großen Interessen. Dann kommt aber die Familie, die freie Zeit für sportliche Aktivität wird weniger und weniger. Irgendwann stellen Sie ein erhebliches Defizit bei körperlicher Bewegung fest und wollen es beseitigen.

          Aller Anfang ist schwer: Die Marathon-Läuferin von Weltformat, Uta Pippig, empfiehlt für diesen Beginn erst einmal einen Wechsel aus Laufen und Gehen. Auf zwei Minuten Laufen folgt zwei Minuten Gehen. Danach können Sie den Anteil des Laufens immer mehr ausdehnen, bis Sie das erste Mal ohne Geh-Pause durchlaufen können.

          Die Stopp-Uhr bleibt im Schrank

          Zum Beginn der Jogger-Karriere sollte die Stopp-Uhr möglichst im Schrank bleiben. Die Ermittlung einer Bestzeit für eine bestimmte Laufstrecke kann noch auf sich warten lassen, denn damit setzen Sie sich unnötig unter Druck. Laufen Sie rein nach Ihrem Wohlgefühl und stecken sich nur kleine Ziele, um auf jeden Fall Erfolgserlebnisse zu haben. Eine Uhr sollten Sie möglichst nur für die Wechsel vom Laufen zum Gehen und umgekehrt benutzen.

          Gerade am Anfang ist es für den Einsteiger besser, sich wie bei der Schnelligkeit möglichst keine großen Ziele zur Verlängerung der Strecke zu geben. Zu viel ist von der Tagesform abhängig, und wenn es aus irgendeinem Grund nicht zu schaffen ist, wird der Frust umso größer sein.

          Versuchen Sie einfach nur, die Laufstrecke nach Ihrem Gefühl ein wenig zu verlängern. Dann kommen Sie am Schnellsten voran und behalten Ihren Spaß. Am Ende sollten Sie dann noch ein paar Dehn-Übungen anschließen, um Verspannungen zu verhindern.

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