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Copa América : Ein Treffer und 140 Corona-Fälle

  • Aktualisiert am

Torschütze für Argentinien: Alejandro Gomez Bild: dpa

Lionel Messi führt Argentinien vorzeitig ins Viertelfinale der Copa América. Das sieglose Uruguay kommt weiterhin nicht richtig in Tritt. Die Zahl der Corona-Fälle liegt bei knapp einem Prozent.

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          Bei der Copa América in Brasilien sind bislang 140 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei insgesamt 15.235 durchgeführten Tests entspricht dies einer Quote von weniger als einem Prozent (0,91). Wie der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL am Montag mitteilte, seien hauptsächlich Angestellte und Mitarbeiter betroffen.

          „Die Inzidenzrate des Coronavirus ist sogar zurückgegangen, was ein klares Zeichen dafür ist, dass die Präventivmaßnahmen und Gesundheitsprotokolle wie erhofft funktionieren“, hieß es in einer Erklärung mit Verweis auf Statistiken des brasilianischen Gesundheitsministeriums. Zuletzt hatte die bolivianische Nationalmannschaft zwei Coronafälle bekannt gegeben.

          Unterdessen führte Lionel Messi seine Argentinier mit dem 1:0 (1:0) gegen Paraguay vorzeitig ins Viertelfinale. Dagegen kommt das auch im zweiten Auftritt sieglose Uruguay nach dem 1:1 (0:1) gegen Chile nicht in Tritt. Immerhin beendete Superstar Luis Suarez die 443 Minuten währende Torflaute des Rekordchampions der Fußball-Südamerika-Meisterschaft.

          Als Vierter der Gruppe A droht Uruguay mit nur einem Zähler auf dem Konto, aber noch zwei Spielen in petto, bereits im Viertelfinale ein Duell gegen Copa-Gastgeber Brasilien. Die Selecao ist unangefochten Spitzenreiter der Gruppe B. Argentinien peilt mit nun sieben Punkten in seinem noch ausstehenden Duell gegen das noch punktlose Schlusslicht Bolivien ebenfalls den Gruppensieg an. Die jeweils vier besten Teams kommen weiter.

          In Cuiaba unterstrich zunächst der frühere Hoffenheimer Eduardo Vargas (26.) seinen Torriecher. Für den Chilenen war es bereits der 14. Treffer bei seinem vierten Copa-Turnier, zur Rekordmarke fehlen damit nur noch drei. Suarez (66.) traf nach zuletzt vier torlosen Spielen der Urus und rettete dem 15-maligen Titelträger wenigstens das Remis.

          Das Tor des Abends in Brasilia erzielte nach einer Musterkombination über Messi und Angel Di Maria der für den angeschlagenen Stuttgarter Nicolas Gonzalez in die Startelf gerückte Papu Gomez (10.). Ein zweiter Treffer der „Gauchos“ wurde kurz vor der Pause wegen angeblicher Abseitsstellung Messis aberkannt, der immerhin mit seiner 147. Partie im blau-weißen Trikot nun mit Rekordspieler Javier Mascherano gleichzog.

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