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Pressestimmen zum Confed Cup : „Deutschland ist die beste Fußball-Nation der Welt“

  • Aktualisiert am

Die Anerkennung der internationalen Medien für die deutschen Fußballer ist enorm. Bild: dpa

Die Fußballwelt verneigt sich vor dem DFB-Team. Nach dem Titelgewinn beim Confed Cup gibt es viel Lob für die Deutschen von Bundestrainer Löw. Und die Medien in Chile hadern.

          3 Min.

          Internationale Pressestimmen zum Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Confederations Cup. Die DFB-Auswahl hatte das Endspiel gegen Chile am Sonntagabend mit 1:0 (1:0) gewonnen.

          RUSSLAND:

          „Sport-Express“: „Die jungen Löwen. Den Confed Cup hat die nach internationalen Maßstäben ganz junge Mannschaft von Joachim Löw gewonnen. Nicht ausgeschlossen, dass dieser Erfolg der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Siegen einer neuen Generation deutscher Talente wird.“

          „rsport.ru“: „Danke, Russland: Die deutsche Nationalmannschaft hat ein Jahr vor der WM den Confederations Cup gewonnen.“

          „Kommersant“: „Deutsche Nationalelf macht ihre Titelsammlung komplett. Erstmals gewinnt sie den Confederations Cup.“

          „Moskowski Komsomolez“: „Ein Spiel voller Anspannung. Über den Ausgang entscheidet ein einziges Tor, das die Trophäe dem amtierenden Weltmeister schenkt – den Deutschen.“

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          GROßBRITANNIEN:

          „Independent“: „Der Copa-America-Sieger Chile ließ eine Schwemme an Torchancen in beiden Hälfte ungenutzt. Joachim Löws Seite gewann das Turnier dank einer Glanzparade in der Nachspielzeit von Torhüter Marc-André ter Stegen zum ersten Mal.“

          „The Guardian“: „Es kann keinen Zweifel daran geben, dass Deutschland die beste Fußball-Nation der Welt ist. Zwei Tage nachdem das U-21-Team die Europameisterschaft gewonnen hat, schlägt ein geschwächtes Seniorenteam – von denen acht Spieler noch für die Jugendmannschaft antreten könnten – Chile, um den Pokal des Confederations Cup in die Höhe zu halten.“

          „The Telegraph“: „Die Chilenen werden sehr enttäuscht sein. Ein furchtbarer Fehler von Marcelo Diaz und die Unfähigkeit ihre Dominanz in der ersten Hälfte auszunutzen, in der sie klar die bessere Mannschaft waren, kam sie teuer zu stehen. Die Deutschen werden zu Recht gelobt. Ein solches Turnier mit einer so jungen und unerfahrenen Mannschaft zu gewinnen, ist ein beachtliche Leistung.“

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          ITALIEN

          „Corriere dello Sport“: „Das übliche, aber doch außergewöhnliche Deutschland. Die Nationalmannschaft von Löw hat – mit einer Prise Glück – erstmals den Confederations Cup gewonnen mit einer experimentellen Mannschaft voll von jungen und Reservespielern.“

          „Gazzetta dello Sport“: „Die Deutschen holen sich den Confederations Cup mit einer auf dem Reißbrett entworfenen Mannschaft.“

          „La Repubblica“: „Deutschland triumphiert, ein sich verzettelndes Chile wird bestraft.“

          SPANIEN:

          „El País“: „Deutschland besiegt Chile und bleibt die weltweite Bezugsgröße. (...) Chile hat es auf jede erdenkliche Art versucht, aber auch wenn sie immer wieder ans Tor geklopft haben, hatte keiner auf der anderen Seite die Absicht, sie hineinzulassen. Dies ist das greifbare Resultat dessen, was die Fabrik Deutschland geschaffen hat (...).“

          „El Mundo“: „Deutschland ist das Real Madrid der Nationalmannschaften.“

          Deutscher Fingerzeig: Lars Stindl traf gegen Chile zum 1:0. Bilderstrecke
          Deutscher Fingerzeig: Lars Stindl traf gegen Chile zum 1:0. :

          „AS“: „Deutschland ist wieder da, wo es einmal war: der Schrecken des Fußballs. Seine Vereine nicht, vielleicht weil da gar nicht so viele Deutsche spielen und die Aufstellungen nicht funktionieren. Aber in der Welt der Nationalmannschaften schlagen sie mit der Faust auf den Tisch. Sie sind gut, und sie glauben an sich.“

          „Mundo Deportivo“: „Der Druck, den Chile in den ersten 20 Minuten ausgeübt hat, war spektakulär. Aber es hat ihnen nichts genutzt, auf der Anzeigetafel konnten sie sich nicht durchsetzen. (...) Die Deutschen haben dank eines direkten, schnellen und effizienten Spiels gewonnen, und dank einiger guter Paraden von Ter Stegen.“

          CHILE

          Nachrichtenportal Emol: „Die Deutschen waren nicht besser als Pizzis Team, sie haben eine ihrer wenigen Torgelegenheiten ausgenutzt. Anders als Chile, das sie (Chancen) mehrfach hatte, aber in den letzten Metern scheiterte.“

          Zeitung „La Tercera“: „Zu Spielbeginn war Chile so gut, dass Deutschland keine Lebenszeichen von sich gab. (...) Dann kam aber der verdammte Fehler von Marcelo Díaz.“  

          Radio Cooperativa: „Juan Antonio Pizzis Team herrschte im Spiel gegen die „Mannschaft“, war aber unfähig, die solide Abwehr zu durchdringen, die Trainer Joachim Löw aufgestellt hatte.“

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          MEXIKO

          „El Universal“: „Deutschland unbezwingbar. Eine junge deutsche Mannschaft gewinnt gegen Chile und holt den letzten Titel, der ihr noch gefehlt hat: den Confederations Cup.“

          „Reforma“: „Immer wieder Deutschland – und das mit der B-Mannschaft. Deutschland hat die einzige Nationalmannschaft der Welt, die sich durch drei teilen kann, und trotzdem noch alles gewinnt.“

          „Milenio“: „Deutschland – Gegenwart und Zukunft. Deutschland hat eine Nationalmannschaft mit einem natürlichen Wettkampf-Gen, eine Mannschaft, die nur an eines denkt: Gewinnen.“

          BRASILIEN

          „O Globo“: „Die junge Truppe hält die deutsche Tradition in Ehren. Bezeichnet als B-Team, eine Mannschaft ohne Superstars, geben sie ihr letztes Hemd und gewinnen als drittes europäisches Team diese Trophäe.“

          „Folha de S. Paulo“: „Mit einem unerwarteten Titel zeigt der deutsche Fußball seine neue Gewinnergeneration.“

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