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Ärger mit der ARD : Scholl verweigerte Sendungen bei Confed Cup

  • Aktualisiert am

„Es ist alles prima zwischen mir und der ARD“: Mehmet Scholl. Bild: dpa

Seit 2008 arbeitet Mehmet Scholl als Fußball-Experte bei der ARD. Beim Confed Cup sollte er im TV die Halbfinals analysieren. Doch dazu kam es nicht.

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          Nach zwei verpassten Sendungen beim Confed Cup gibt es Ärger zwischen dem Fernsehsender ARD und Fußball-Experte Mehmet Scholl. „Ja, es gab eine Meinungsverschiedenheit“, sagte am Mittwoch ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und bestätigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

          Der ehemalige Nationalspieler Scholl trat nicht wie abgemacht bei den Halbfinalspielen am vergangenen Mittwoch und Donnerstag als Experte an der Seite von Matthias Opdenhövel vor die Kamera. Stattdessen sprang Thomas Hitzlsperger ein.

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          Es soll zu Meinungsverschiedenheiten über die Doping-Berichterstattung gekommen sein. „Diskussionen und Auseinandersetzungen kommen in jeder Redaktion wie in den besten Familien vor“, sagte der ARD-Sportkoordinator. „Es ist kein Thema für die Öffentlichkeit, sondern etwas, das wir intern besprechen und klären werden.“ Eine Aussprache ist geplant.

          „Es ist alles prima zwischen mir und der ARD“, wird Scholl von der „Bild“ zitiert. „Ich freue mich auf die WM 2018.“ Der 46-Jährige arbeitet seit der Europameisterschaft 2008 als TV-Experte für das Erste. Scholl war einige Male wegen seiner flotten Sprüche in die Kritik geraten. Anderseits wurde der frühere Bayern-Profi auch ausgezeichnet und erhielt 2014 den Deutschen Fernsehpreis für seine Arbeit bei der WM 2014.

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