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Champions League : VfB-Volleyballer starten mit Heimsieg

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Der Auftakt in der Champions League ist geglückt: Friedrichshafen besiegte die jugoslawischen Gäste aus Podgorica mit 3:2.

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          Stelian Moculescu war nach dem harterkämpften 3:2 (24:26, 25:11, 20:25, 25:17, 15:6) des VfB Friedrichshafen zum Auftakt der Volleyball-Champions-League gegen Budocnost Podgorica (Jugoslawien), erleichtert, doch in Euphorie verfiel er nicht.

          „Das mit dem ersten Spiel ist wie mit dem Schafkopfen. Man spielt die erste Karte, aber man weiß nicht, was noch kommt“, sagte der VfB-Trainer. Moculescu bleibt bei seinem Minimalziel: Gruppenplatz drei und den damit verbundenen deutschen Startplatz für die Champions League im kommenden Jahr.

          Wechselhaftes Auftaktspiel

          Die Zurückhaltung des Trainerfuchses hat ihren Grund. So wechselhaft, wie die Satzergebnisse waren, so schwankend agierte auch sein Team. „So ist das eben. Du bist am Anfang nervös, kommst vom DVV-Pokal aus Königs Wusterhausen und bist noch nicht da“, hatte Moculescu als Erklärung parat.

          Dass der fünfmalige deutsche Meister den Start in die Champions League nicht verpatzte, hatte seinen Grund in der nachlassenden Physis der Gäste und in der überragenden Vorstellung von Diagonalangreifer Christian Pampel.

          Pampel: „Heute alles gezeigt, was ich kann“

          „Entsetzt“ war Podgoricas Trainer Igor Kolakovic über die Aufschlags- und Angriffsschläge des 22-Jährigen. Der 48-malige Nationalspieler selbst sagte: „Ich habe heute alles gezeigt, was ich kann.“ Und das ist nicht wenig, schließlich steht sein Name bereits seit einiger Zeit im Notizbuch italienischer Scouts.

          So war Pampel vor 2500 Zuschauern in der alten Messehalle neben dem Bosnier Ljubica Ristic und dem eingewechselten Armin Dewes der Sieggarant. Auch über Mittelblocker Dewes war Moculescu voll des Lobes: „Er hat seine Feuertaufe bestanden.“

          In Paris nur Außenseiter

          Der VfB ist ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga - und genau da sieht Stelian Moculescu ein Problem. Der Serienmeister wird während der Saison zu wenig gefordert. „Wenn diese Mannschaft ein Jahr in der italienischen Liga spielt, dann schaut das schon anders aus“, sagte der 52-Jährige selbstbewusst. Ein neuer Modus ab der kommenden Saison mit mehr Spielen gegen die wenigen Spitzenteams der Liga soll national indes Abhilfe schaffen.

          Bereits am kommenden Dienstag steht für die Mannschaft vom Bodensee das Auswärtsspiel bei Paris Volley an. Der Gruppenfavorit siegte in der anderen Begegnung des ersten Spieltages bei den Hot Volleys Wien mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:21). Nur der Gruppenerste und die besten drei von fünf Zweiten erreichen das Viertelfinale.

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