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Champions League : ManU mußte lange zittern

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Der englische Rekordmeister tat sich beim 2:2 in Lyon zum Auftakt der Champions League schwerer als erwartet. In der Bayern-Gruppe siegte Juventus Turin 1:0 bei Ajax Amsterdam.

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          Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Manchester United bei seiner neunten Champions-League-Teilnahme hintereinander zum Auftakt der Gruppe D. Beim französischen Meister Olympique Lyon lag der Titelträger der Saison 1998/99 zur Halbzeit bereits mit 0:2 zurück und schien nahtlos an die bisher dürftigen Leistungen in der englischen Premier League anzuknüpfen.

          Doch dann schlug die große Stunde des wieder genesenen Ruud van Nistelrooy, der „ManU“ mit zwei Treffern innerhalb von fünf Minuten noch ein 2:2 bescherte. Die Hoffnung auf eine glorreiche Zukunft nährte hingegen das von Christoph Daum trainierte Fenerbahce Istanbul mit seinem 1:0-Sieg gegen den tschechischen Vizemeister Sparta Prag.

          Herrliches Tor von Nedved

          Nach einer 0:1-Heimpleite gegen Juventus Turin steht Ajax Amsterdam im nächsten Gruppenspiel bei Bayern München bereits gehörig unter Druck. Die Fans des niederländischen Rekordmeisters, die ihren abtrünnigen schwedischen Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic in Diensten von „Juve“ mit Pfiffen begrüßten, mußten mitansehen, wie der Tscheche Pavel Nedved ihrem Team mit einem herrlichen Außenrist-Schuß den K.o. versetzte.

          In der Gruppe A ließ Vorjahresfinalist AS Monaco mit einem 0:2 beim FC Liverpool erste Federn. Liverpools neuer Coach Rafael Benitez ließ dabei den früheren deutschen Nationalspieler Dietmar Hamann erstmals in dessen Zeit bei den „Reds“ in der Champions League auf der Bank. Im zweiten Spiel der Gruppe kam Deportivo La Coruna vor heimischem Publikum nicht über ein 0:0 gegen Olympiakos Piräus hinaus.

          Das Skandalspiel von Rom wurde abgebrochen: Der AS Rom von Rudi Völler lag zur Halbzeit 0:1 gegen Dynamo Kiew zurück, als ein Feuerzeug Schiedsrichter Anders Frisk am Kopf traf. Der Schwede mußte daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden.

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