https://www.faz.net/-gtl-39aw

Champions League : FC Liverpool und FC Barcelona im Viertelfinale

  • Aktualisiert am

Durchgesetzt: Barca-Stürmer Patrick Kluivert Bild: AP

Der AS Rom ist der große Verlierer des letzten Zwischenrundenspieltages der Champions League. Auch Galatasaray ist raus.

          Das Rechenschieber-Finale in der Zwischenrunde der Gruppe B hat dem AS Rom und Galatasaray Istanbul das Aus beschert. Galatasaray verlor gegen den FC Barcelona mit 0:1 (0:0), der AS Rom unterlag beim FC Liverpool mit 0:2 (0:1).

          Damit sind die Italiener die großen Verlierer der Champions League: kein Verein aus der Serie A steht im Viertelfinale der Königsklasse. Dagegen stehen drei spanische und mindestens zwei englische Vereine unter den letzten acht.

          Beifall für Trainer Houllier

          Den meisten Beifall gab es in Liverpool für Gerard Houllier. Gegen den AS Rom betreute der Franzose die „Reds“ erstmals wieder seit seiner schweren Herzoperation. Houllier war am 13. Oktober elf Stunden lang am offenen Herzen operiert worden, nachdem er im Spiel der Premier League gegen Leeds United (1:1) zusammengebrochen war. Der 54-Jährige wurde an der Anfield Road mit minutenlangen Sprechchören gefeiert.

          In Liverpool hätte Roma bereits ein Remis genügt. Doch Finnlands Nationalstürmer Jari Litmanen sorgte in der 7. Minute mit einem verwandelten Strafstoß bereits für die Führung der Gastgeber. Für die Entscheidung sorgte Emile Heskey per Kopf in der 64. Minute. Den „Reds“ reichte damit nur ein einziger Sieg zum Erreichen des Viertelfinals.

          Beide „Prügelknaben“ ausgeschieden

          Das skandalöse Nachspiel beim 1:1 zwischen Rom und Istanbul überschattete das sportliche Geschehen von Galatasaray in der „Königsklasse“ weiter. „Die Narben sitzen tief“, hatte Galatasarays rumänischer Trainer Mircea Lucescu nach den Prügelszenen im Olympiastadion gesagt. Der türkische Uefa-Pokalsieger von 2000 spielt wie gelähmt und schied aus.

          Auch die Katalanen standen mächtig unter Druck. „Wenn wir nicht gewinnen, ist die Saison endgültig verkorkst“, hatte Mittelfeldspieler Xavi vor dem Spiel gesagt. „Barca“-Trainer Carlos Rexach bangte sogar um seinen Job, ehe Luis Enrique in der 58. Minute zum entscheidenden 1:0 traf und „Barca“ damit den Gruppensieg sicherte.

          Manchester United souverän

          In der Gruppe A sicherte sich Manchester United mit dem 3:0 (2: 0) bei Boavista Porto souverän den ersten Rang vor Titelverteidiger Bayern München, der im Olympiastadion nach enttäuschender Vorstellung mit 2:1 (0:0) gegen den französischen Abstiegskandidaten FC Nantes gewann.

          Manchester United erledigte seine Aufgabe in Portugal im Stile eines Champions. Schon in der ersten Halbzeit stellte die Mannschaft von Teammanager Sir Alex Ferguson die Weichen auf Sieg. Laurent Blanc traf in der 14. Minute, Ole Gunnar Solskjaer erhöhte eine Viertelstunde später auf 2:0. Das 3:0 besorgte David Beckham erneut per Elfmeter in der 50. Minute.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          2007 sitzt Kanzlerin Angela Merkel von dem Eqi Gletscher in Dänemark – heute ist der Klimawandel eine ihrer größten Herausforderungen. (Archivbild)

          Klimapolitik der CDU : Die größte Baustelle der Merkel-Ära

          Die CDU will endlich den gordischen Klima-Knoten durchschlagen. Es wäre aber schon viel gewonnen, wenn der Preis auf Kohlendioxid nicht so endet wie die Energiewende.

          Brexit-Treffen : Johnson blitzt bei Juncker ab

          Der britische Premierminister Johnson hatte Zuversicht verbreitet, doch seine Gespräche mit Kommissionschef Juncker blieben ohne konkretes Ergebnis. Das erste Treffen zwischen den beiden Politikern findet ein kurioses Ende.
          Samstagabend in Lampedusa: 82 Gerettete wurden an Land gebracht

          Italien und die Seenotrettung : Vorübergehend berechenbar

          Die neue Regierung in Italien dreht im Streit über private Seenotretter bei. Doch das Grundproblem des Dubliner Übereinkommens bleibt bestehen. Regierungschef Conte verlangt Reformen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.