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Champions League-Auslosung : Zwei Mal Mailand, Barcelona und Madrid

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET

Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund treffen in der Zwischenrunde der Champions League auf die ganz großen Gegner.

          1 Min.

          Die Zwischenrunde der Champions League wurde in Genf zusammengesetzt. Beide deutsche Teams haben wie erwartet schwere Lose bekommen.

          Bayer Leverkusen trifft in der Gruppe A auf das beste Team der Vorrunde, den FC Barcelona, auf den italienischen Tabellenführer Inter Mailand und die fußballverrückten Briten von Newcastle United.

          Borussia Dortmund hat es in Gruppe C noch schwerer erwischt mit Titelverteidiger Real Madrid, dem AC Mailand und dem einzigen Vertreter aus Osteuropa, Lok Moskau.

          Objekt der Begierde

          Calmund hätte gerne in Basel gespielt

          Vize-Meister Leverkusen beginnt mit einem Heimspiel gegen Barcelona. „Wenn wir das Spiel gewinnen, ist alles drin. Dann sind wir in der großen Verlosung“, sagte Bayer-Manager Reiner Calmund. Mit den Katalanen kreuzte die Werks-Elf bereits in der Vorrunde der letztjährigen Champions League die Klingen. Damals gab es für Bayer ein 2:1 in der BayArena und ein 1:2 in Camp Nou.

          Grundsätzlich sagte Calmund: „Das ist eine schwere Gruppe, gar keine Frage. Mailand und Barcelona sind jeweils Gruppenerster geworden, das sagt alles. Aber wir brauchen uns vor keinem zu verstecken.“ Als dritter Gegner wäre Calmund Basel lieber gewesen: „Mit Newcastle aus Topf vier sind wir nicht zufrieden. Jetzt spielen wir zum fünften Mal in einem Jahr auf der Insel. Und Newcastle ist die fußballverrückteste Stadt in England.“

          Leverkusens Co-Trainer Peter Hermann sah die Sache positiv: „Das ist doch eine schöne Gruppe. Da ist alles drin, was man braucht, und ein Heimspiel gegen Barcelona zum Beginn ist optimal. Gott sei Dank müssen wir nicht im Winter nach Moskau.“

          Zorc wusste, dass Real Madrid wartet

          Die Dortmunder führt dagegen die erste Reise ins winterliche Moskau. „In Moskau musste Bayern München schon einmal bei minus zehn Grad ran. Da kann ich mir etwas Schöneres vorstellen“, erklärte Nationalspieler Lars Ricken, der ansonsten von einer „wunderbaren Gruppe“ sprach.

          „Die Spiele gegen Madrid und Mailand sind absolute Top-Hits, daher auch eine gute Gelegenheit, uns wieder in Europa zu präsentieren“, meinte BVB-Sportmanager Michael Zorc: „Dass wir auf Real Madrid treffen, war mir relativ klar.“ Das letzte Champions League- Duell gegen Real im April 1998 ging in die Fußball-Geschichte ein, als spanische Fans vor Spielbeginn im Bernabeu-Stadion ein Tor niederrissen.

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