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Carsten Jancker : Null-Tore-Stürmer soll in Italien treffen

  • Aktualisiert am

Ein letztes Bier im Stehen: Janckers Abschied von den Bayern Bild: dpa

Nachdem er am Dienstag noch für Bayern Münchens Mannschaftsfoto posierte, wurde Jancker am Mittwoch bereits bei Udinese Calcio präsentiert.

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          Noch am Dienstag Vormittag hatte Carsten Jancker bei der offiziellen Saisoneröffnung für das Mannschaftsfoto des FC Bayern posiert. Am Mittwoch wird er im neuen Dress von Udinese Calcio präsentiert.

          Was zuletzt so schnell ging, war eine schwere Geburt. Monatelang hatte der FC Bayern versucht, seinen null-Tore-Stürmer von der Gehaltsliste zu bekommen. Nun hat es endlich geklappt. Die Bayern und der Serie A-Klub erzielten am späten Dienstag Abend Einigung über einen Transfer des glücklosen Nationalstürmer.

          Janckers Sieg über Bierhoff

          Jancker, der in 143 Bundesligaspielen 48 Tore erzielt hatte, in der vergangenen Saison aber kein einziges, war 1996 von Rapid Wien nach München gekommen. Sein Vertrag lief noch bis 2003. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Meldungen aus Friaul soll sie drei Millionen Euro betragen. In Udine erhält der bullige Stürmer nun einen Fünf-Jahres-Vertrag. Am Mittwoch stand für ihn bereits die sportärztliche Untersuchung bei Udinese Calcio an.

          „Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat und freue mich auf die neue Aufgabe“, hatte der Angreifer der Münchner Zeitung „tz“ verraten. „Ich wünsche ihm, dass er gesund bleibt und eine gute Saison spielt“, gab ihm Mannschaftskamerad und Sturmkollege Giovane Elber mit auf den Weg. „Er wird in Udine sein neues Glück versuchen“, sagte am Mittwoch auch Trainer Ottmar Hitzfeld, in dessen Planungen Jancker keine Rolle mehr spielte.

          Durch den Wechsel hat der 27-Jährige das Rennen gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Oliver Bierhoff entschieden, der damit weiterhin keinen neuen Verein hat. Bis zuletzt hatte der Europameister von 1996 über eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub verhandelt.

          Keiner will Sforza

          Unterdessen hat Ciriaco Sforza Berichte über einen Wechsel zum FC Aarau in die Schweiz dementiert. „Das stimmt nicht. Ich habe damit nichts am Hut. Es gibt im Moment nichts Neues“, sagte der 32 Jahre alte Schweizer, der den Klub ablösefrei verlassen darf, sich aber als Ladenhüter entpuppt.

          In die neue Saison geht der FC Bayern damit zunächst mit 26 Spielern, darunter die drei Neuverpflichtungen Michael Ballack (6 Millionen Euro Ablöse/Bayer Leverkusen), Ze Roberto (9,5/Leverkusen) und Sebastian Deisler (9,2/Hertha BSC Berlin). Deisler wird wegen seiner Knieoperation aber wohl erst im November einsatzbereit sein.

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