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Böller-Werfer von Köln : Stadionverbot und strafrechtliche Konsequenzen

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Böllerwurf mit Folgen: Mehrere Fotografen und Ordner trugen gesundheitliche beim Schäden vom Spiel Köln gegen Mönchengladbach davon. Bild: Picture-Alliance

Erste Konsequenzen nach dem Böller-Wurf beim Spiel Köln gegen Mönchengladbach: Der offenkundig aus der rechtsradikalen Szene stammende Täter erhält ein bundesweit gültiges Stadionverbot. Zudem drohen auch Regressforderungen.

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          Der Böller-Wurf beim Derby der Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (0:1) hat für den mutmaßlichen Täter erste Konsequenzen. Die zuständige Kommission der Geißböcke belegte den 35-Jährigen bis 2022 mit einem bundesweit gültigen Stadionverbot. Das bestätigte der FC auf Anfrage. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Darüber hinaus erwarten den Hooligan strafrechtliche Folgen sowie Regressforderungen seitens des FC und der insgesamt 17 Personen, die durch die Explosion des Böllers verletzt wurden.

          Der Mann, der nach Angaben des Blattes zur rechtsradikalen Szene gehört, hatte Mitte des Monats in der Schlussphase des rheinischen Derbys einen Knallkörper von der Kölner Südtribüne geworfen. Durch die lautstarke Detonation des Feuerwerkskörpers erlitten Fotografen, Ordner und andere Freiwillige Knalltraumata und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

          Der Kölner wurde nach seiner Identifizierung durch Videoaufzeichnungen identifiziert und vorübergehend festgenommen. Gegen den Randalierer, der trotz des dringenden Tatverdachts wieder freigelassen wurde, laufen behördliche Ermittlungen wegen Körperverletzungen.

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