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Bundesliga-Vorschau : „Wichtiger als das Pokal-Halbfinale“

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Und dann die Hände zum Himmel - die Lauterer Version Bild: dpa

Vor dem Spiel gegen Nürnberg macht der Lauterer Trainer Eric Gerets seiner Mannschaft klar, dass Erfolge von gestern nichts und Siege in der Bundesliga alles sind. Außerdem erwartet Hannover 96 Hansa Rostock.

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          Nach dem Einzug ins Pokalfinale am vergangenen Dienstag bläst der 1. FC Kaiserslautern zur Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga.

          Die Serie von zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage soll im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag weiter ausgebaut und der letzte Tabellenplatz verlassen werden. Unterdessen kann sich auch Hannover 96 mit einem Sieg über Hansa Rostock Luft im Abstiegskampf verschaffen.

          „Wichtiger als das Pokal-Halbfinale“

          „Der März hat für uns vorentscheidenden Charakter. Das Spiel gegen Nürnberg ist wichtiger als das Pokal-Halbfinale“, sagt Lauterns Trainer Erik Gerets, der im Spiel gegen den „Club“ erneut auf die Stabilität seiner Abwehrreihe (ein Gegentor in den vergangenen fünf Spielen) und die zurückgewonnene Treffsicherheit von Nationalstürmer Miroslav Klose hofft.

          „Sicher ist es schön, dass wir das Pokalfinale erreicht haben, aber wenn wir da unten rauskommen wollen, müssen wir das Spiel gegen Nürnberg unbedingt gewinnen - das ist sehr wichtig“, sagt Klose. Zumal FCK-Boss Rene C. Jäggi unter der Woche erneut darauf hingewiesen hatte, dass der Abstieg für den Verein den finanziellen Tod bedeuten würde.

          Doch auch der Gegner aus Franken steht nach seiner Negativserie von zuletzt nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Begegnungen mit dem Rücken zur Wand. „Panik ist das Letzte, was wir in unserer momentanen Situation gebrauchen können. Wenn wir unsere Chancen in Kaiserslautern abgebrühter nutzen als in den vergangenen Wochen, haben wir eine Chance“, meint Trainer Klaus Augenthaler, und Manager Edgar Geenen fügt hinzu: „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat.“

          Hannover bangt um Bobic und Idrissou

          Allerdings muss der 1. FCN auf dem Betzenberg seine ohnehin anfällige Vierer-Abwehrkette umbauen. Tomasz Kos und Thomas Stehle müssen nach ihrer jeweils fünften Gelben Karte aussetzen. Dafür kann Augenthaler im Angriff wieder auf den zuletzt angeschlagenen Sasa Ciric zurückgreifen.

          Hannover bangt vor der Partie gegen Rostock derweil um den Einsatz seiner beiden treffsichersten Angreifer. Nationalspieler Fredi Bobic plagen Knöchelprobleme, Mohammadou Idrissou laboriert an einer Sprunggelenksverletzung. Dennoch zeigt sich Trainer Ralf Rangnick optimistisch, den dritten Heimsieg der Saison einfahren zu können: „Die Entwicklung in den Heimspielen hat sich deutlich verbessert. In Anbetracht der schwierigen Folgepartien wollen wir uns ein gewisses Polster anlegen.“

          Rostock, bei denen Godfried Aduobe für den gelbgesperrten Marcus Lantz in die Startelf rückt, will dies jedoch verhindern. „Ich erwarte eine Partie auf hohem spielerischem Niveau. Hannover müsste von seiner Qualität her viel weiter oben stehen, und auch meine Mannschaft hat zuletzt gute Leistungen gezeigt“, sagt Trainer Armin Veh.

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