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Bundesliga : Sechs Teams im Titelrennen

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Können wieder lachen: die Bayern Bild: AP

So eng war es selten: Nach Kaiserslauterns 3:2 gegen 1860 München kämpfen sechs Teams um den Titel. Die Abstiegskandidaten Hamburg und Stuttgart trennten sich im zweiten Sonntagsspiel 2:2.

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          Das Rennen ist offener denn je: Kaiserslautern komplettiert durch das 3:2 gegen 1860 München ein Sextett von Titelanwärtern. Tabellenführer ist aber der FC Bayern.

          Die Münchner besiegten Energie Cottbus glanzlos mit 2:0 und überflügelten Dortmund, das beim SC Freiburg nur ein 2:2 erreichte. Schalke verpasste durch ein 0:0 bei Eintracht Frankfurt den Sprung auf Rang drei. Mit einem 1:0 in der Nachspielzeit gegen Hansa Rostock hielt Hertha BSC Anschluss.

          In der Abstiegszone mussten sich der HSV und Stuttgart mit einem Punkt zufrieden geben: Sie trennten sich in Hamburg 2:2. Ganz am Ende wird die Situation für den VfL Bochum nach der 2:3- Heimniederlage gegen Mitaufsteiger 1. FC Köln immer aussichtsloser. Der VfL Wolfsburg deklassierte die SpVgg Unterhaching mit 6:1.

          Cottbus ohne Courage

          Nach drei sieglosen Bundesliga-Spielen in Folge und der Blamage von Lyon kam dem FC Bayern München im Duell gegen Energie Cottbus ein schwacher Aufsteiger gerade recht. Mehmet Scholl (24.) und Stefan Effenberg (38.) schossen einen allerdings äußerst glanzlosen Sieg für den Rekordmeister heraus, der bei seiner Rückkehr an die Tabellenspitze vom Dortmunder Punktverlust profitierte.

          Trotz einer 2:0-Führung verspielte der BVB im Freiburger Dreisamstadion den Sieg und die Tabellenspitze. Zwei Tore von Adel Sellimi (45.- Foulelfmeter/58.) bescherten dem Sport-Club einen glücklichen Punkt gegen die stark aufspielenden Westfalen, die nach Treffern von des Brasilianers Dede (19.) und von Giuseppe Reina (43.) auf der Siegerstraße schienen.

          Vier Platzverweise in Bochum

          Der VfL Bochum wartet weiter auf seinen ersten Erfolg unter der Regie von Trainer Rolf Schafstall. Dabei sah der VfL nach Toren von Delron Buckley (23.) und Sebastian Schindzielorz (31.) wie der sichere Sieger aus, zumal der Kölner Moses Sichone (33.) Rot sah. Das Anschlusstor durch Archil Arweladse (38.) brachte die Kölner ins Spiel zurück, die nach dem Ausgleich von Markus Kreuz (61.) durch Darko Pivaljevic (80.) sogar alle drei Punkte aus dem Ruhrstadion entführten.

          In der Schlusphase flogen noch Christian Springer (81./Gelb-Rot) und Dirk Lottner (85./Gelb-Rot) vom Platz, doch acht Kölner retteten den Sieg gegen zehn Bochumer. Zdravko Drincic (40./Gelb-Rot) war ebenfalls vorzeitig in die Kabine geschickt worden.

          Schützenfest in Wolfsburg

          Dietmar Kühbauer (11.), Stefan Schnoor (39.), Jürgen Rische (46.), Tomislav Maric (70.), Dorinel Munteanu (79.) und Charles Akonnor (87.) per Foulelfmeter machten beim 6:1 (2:1) den ersten Heimsieg des VfL Wolfsburg in diesem Jahr und zugleich die bislang höchste Bundesligapleite der Hachinger Bundesliga-Geschichte perfekt. Für die Gäste, die ihr fünftes Auswärtsspiel in Folge verloren, traf Jan Seifert (18.) zum zwischenzeitlichen 1:1.

          Hertha BSC Berlin spielt zwar unansehnlichen Fußball, ist nach dem 1:0 gegen Hansa Rostock aber die zweitbeste Mannschaft des Jahres. Der Ungar Pal Dardai ließ mit seinem Treffer in der Nachspielzeit die Hauptstädter jubeln, anschließend sah der Rostocker Marcus Lantz wegen Meckerns die „Ampelkarte“.

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