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: Bielefelder Traum platzt in Windeseile

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ril. Duisburg. Vor dem Anpfiff mag mancher bei Arminia Bielefeld vom Sprung an die Tabellenspitze geträumt haben. Mit einem Sieg beim MSV Duisburg hätten die Ostwestfalen dort zumindest übernachten können.

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          ril. Duisburg. Vor dem Anpfiff mag mancher bei Arminia Bielefeld vom Sprung an die Tabellenspitze geträumt haben. Mit einem Sieg beim MSV Duisburg hätten die Ostwestfalen dort zumindest übernachten können. Doch der Ausflug nach ganz oben blieb ein Traum. Beim 0:3 gegen den Aufsteiger zeigte der vermeintliche Favorit nichts von dem, was einen Tabellenführer in spe gewöhnlich auszeichnet. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit hatten die Bielefelder offenbar darauf spekuliert, der Gegner werde verzweifeln und sich schließlich durch gezielte Gegenstöße bezwingen lassen. Das Gegenteil trat ein, und der Bielefelder Traum platzte binnen weniger Minuten. Die Duisburger Profis kamen langsam in Fahrt, aber gewaltig. Nach einer lahmen ersten Hälfte beschleunigten sie unvermutet und machten kurzen Prozess. Dem Führungstor von Maicon (64.) ließ Manasseh Ishiaku, der neue Hoffnungsträger im Duisburger Sturm, blitzschnell zwei weitere Treffer folgen (68. und 70.). Mit sieben Punkten stehen die Arminen noch immer ordentlich da, haben aber wieder freie Sicht auf realistische Ziele. "Alle wissen, dass es für uns gegen den Abstieg geht. Wir träumen da auch gar nicht groß rum", sagte Verteidiger Markus Bollmann.

          Ishiaku hatte schon in der ersten Minute die Führung für Duisburg auf dem Fuß gehabt, war aber an Torwart Hain gescheitert. Die Arminen ließen sich zunächst nicht einschüchtern, wie sich wenig später bei einem gefährlichen Kopfstoß des Innenverteidigers Mijatovic andeutete. Es blieb jedoch für lange Zeit bei Andeutungen - auf beiden Seiten. Die Duisburger kamen über die neutrale Zone im Mittelfeld kaum hinaus. Das Bemühen beider Parteien hatte sich zu dieser Zeit auf einem Niveau stabilisiert, das durch Eiglers vergebene Chance trefflich illustriert wurde: Als den Bielefelder Stürmer eine Flanke von Böhme erreichte, traf er den Ball nicht.

          In der ersten Halbzeit war nicht einmal zu ahnen, was noch folgen sollte. Umso größer war die Freude bei den Fans des MSV, die nach dem Tempowechsel den zweiten Saisonsieg ihrer Mannschaft feierten. "Wenn man so eine zweite Halbzeit hinlegt, ist jeder Zuschauer begeistert", sagte MSV-Kapitän Ivica Grlic.

          ril. Duisburg. Vor dem Anpfiff mag mancher bei Arminia Bielefeld vom Sprung an die Tabellenspitze geträumt haben. Mit einem Sieg beim MSV Duisburg hätten die Ostwestfalen dort zumindest übernachten können. Doch der Ausflug nach ganz oben blieb ein Traum. Beim 0:3 gegen den Aufsteiger zeigte der vermeintliche Favorit nichts von dem, was einen Tabellenführer in spe gewöhnlich auszeichnet. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit hatten die Bielefelder offenbar darauf spekuliert, der Gegner werde verzweifeln und sich schließlich durch gezielte Gegenstöße bezwingen lassen. Das Gegenteil trat ein, und der Bielefelder Traum platzte binnen weniger Minuten. Die Duisburger Profis kamen langsam in Fahrt, aber gewaltig. Nach einer lahmen ersten Hälfte beschleunigten sie unvermutet und machten kurzen Prozess. Dem Führungstor von Maicon (64.) ließ Manasseh Ishiaku, der neue Hoffnungsträger im Duisburger Sturm, blitzschnell zwei weitere Treffer folgen (68. und 70.). Mit sieben Punkten stehen die Arminen noch immer ordentlich da, haben aber wieder freie Sicht auf realistische Ziele. "Alle wissen, dass es für uns gegen den Abstieg geht. Wir träumen da auch gar nicht groß rum", sagte Verteidiger Markus Bollmann.

          Ishiaku hatte schon in der ersten Minute die Führung für Duisburg auf dem Fuß gehabt, war aber an Torwart Hain gescheitert. Die Arminen ließen sich zunächst nicht einschüchtern, wie sich wenig später bei einem gefährlichen Kopfstoß des Innenverteidigers Mijatovic andeutete. Es blieb jedoch für lange Zeit bei Andeutungen - auf beiden Seiten. Die Duisburger kamen über die neutrale Zone im Mittelfeld kaum hinaus. Das Bemühen beider Parteien hatte sich zu dieser Zeit auf einem Niveau stabilisiert, das durch Eiglers vergebene Chance trefflich illustriert wurde: Als den Bielefelder Stürmer eine Flanke von Böhme erreichte, traf er den Ball nicht.

          In der ersten Halbzeit war nicht einmal zu ahnen, was noch folgen sollte. Umso größer war die Freude bei den Fans des MSV, die nach dem Tempowechsel den zweiten Saisonsieg ihrer Mannschaft feierten. "Wenn man so eine zweite Halbzeit hinlegt, ist jeder Zuschauer begeistert", sagte MSV-Kapitän Ivica Grlic.

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