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Biathlon : Sieg-Rekord für „alte Schwedin“

  • Aktualisiert am

Perfekte Biathletin: Magdalena Forsberg Bild: AP

Beim Saisonfinale der Biathleten feierte die Schwedin Magdalena Forsberg mit dem 14. Weltcup-Saisonsieg einen Weltrekord für Wintersportler.

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          Beim Saisonfinale der Biathleten feierte Magdalena Forsberg im 10-km-Jagdrennen mit dem 14. Weltcup-Saisonsieg einen Weltrekord für Wintersportler - sie überflügelte die Alpinstars Ingemar Stenmark und Hermann Maier.

          Die 33-jährige Schwedin Magdalena Forsberg machte bei dem zehn Kilometer langen Jagdrennen der Frauen mehr als 1:46 Minuten Rückstand auf Sprint- Gewinnerin Liv Grete Skjelbreid-Poiree gut. Die vom deutschen Trainer Wolfgang Pichler betreute Schwedin hat damit neben dem Gesamtweltcup auch die Einzeltrophäen im Sprint, Einzellauf und Jagdrennen sichern - den Massenstart-Titel kann sie sich am Sonntag noch sichern. „Sie ist eine perfekte Biathletin“, lobte der deutsche Trainer Uwe Müßiggang die Weltrekordlerin.

          Gutes Mannschaftsergebnis der Deutschen

          Auch die deutschen Biathletinnen überzeugten. Vizeweltmeisterin Martina Glagow (Mittenwald) kam wie Forsberg ohne Strafrunde über den Kurs und stürmte als Dritte vom siebten Startplatz aufs „Treppchen“.

          Das hervorragende Abschneiden komplettierten die Oberhoferin Andrea Henkel als Fünfte, die ebenfalls makellos schießende Katja Beer (Altenberg), die sich vom 24. Startplatz auf die sechste Endposition verbesserte, und Martina Zellner (Hammer) als Siebte. „Das war wieder ein wirklich tolles Resultat. Die Mädchen haben bewiesen, dass sie nicht weit hinter den beiden überragenden Frauen des Winters sind“, sagte Bundestrainer Uwe Müßiggang.

          Norwegische Männer dominierten

          Die norwegischen Biathleten haben beim Weltcup-Finale im heimischen Oslo einen Vierfachsieg im 12,5-km-Verfolgungsrennen gefeiert. Der im Sprint erfolgreiche Frode Andresen siegte trotz vier Schießfehlern nach 33:13,0 Minuten vor Ole Einar Björndalen (1:01,6 / sechs Schießfehler) und Egil Gjelland (1:01,7 / 3). Auf Rang vier landete Halvard Hanevold.

          Bester Deutscher war Sven Fischer (Oberhof) mit 1:52,1 Minuten auf Platz sechs. Peter Sendel (beide Oberhof), Carsten Heymann (Altenberg) und Frank Luck (Oberhof) landeten auf den Rängen acht, neun und elf.

          Der Franzose Raphael Poiree lief vom 46. Rang nach dem Rennen vom Vortag auf den 16. Platz. Damit verteidigte er sein Führung im Gesamtweltcup (875 Punkte), die vor dem abschließenden Massenstartrennen am Sonntag aber auf vier Punkte vor Björndalen (871) geschmolzen ist.

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