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Beachvolleyball : „Ich bin auch froh, dass es vorbei ist“

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Irgendwann ist der Akku leer: selbst Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhoret können nicht jedes Turnier gewinnen. Bild: dpa

Am Ende brechen beide in Tränen aus: Die Beachvolleyball-Weltmeisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind nach einem sehr langen und erfolgreichen Jahr „einfach nur leer“.

          Die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben bei den deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand das Halbfinale verpasst. Eine Woche nach ihrem Triumph beim World-Tour-Finale in Hamburg verloren die Titelverteidigerinnen am Samstagmorgen in der Verlierer-Runde gegen Melanie Gernert und Tatjana Zautys (Berlin/Winnenden) 1:2 (23:21, 13:21, 12:15). Das Überraschungs-Duo hatte zuvor bereits die Europameisterinnen Nadja Glenzke/Julia Großner (Hamburg) aus dem Turnier geworfen.

          „Das ist tierisch schade, dass wir nicht weiterspielen können. Wir wollen uns bei unseren Fans für die Unterstützung bedanken, sie haben uns gepusht“, sagte Laura Ludwig nach dem umkämpften Match vor rund 4000 Zuschauern in der Ahmann-Hager-Arena. Bereits am Freitag hatten Ludwig/Walkenhorst ihr drittes Turnierspiel gegen Karla Borger und Margareta Kozuch (Haltern) 0:2 verloren. Durch einen Sieg in der Verlierer-Runde hätten sie aber noch den Einzug ins Semifinale schaffen können.

          Die für den Hamburger SV startenden Olympiasiegerinnen brachen im Anschluss beide in Tränen aus. „Wir sind einfach nur leer, das war ein sehr langes Jahr“, meinte Walkenhorst. „Ich bin auch froh, dass es vorbei ist.“

          Laboureur/Sude im Finale gegen Gernert/Zautys

          Besser machten es die Weltranglistenvierten Chantal Laboureur und Julia Sude. Das topgesetzte Duo aus Stuttgart und Friedrichshafen erreichte nach einem knappen 2:0 (21:19, 21:19) im Halbfinale gegen Borger/Kozuch das Endspiel, nachdem es sich in der Verliererrunde gegen Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann (Düsseldorf) mit 2:0 (21:15, 21:15) durchgesetzt hatte.

          Das Finale (15.10 Uhr) zwischen Gernert/Zautys und Laboureur/Sude findet am Samstagnachmittag statt. Die DM in der 6000 Zuschauer fassenden Ahmann-Hager-Arena ist traditionell das letzte nationale Turnier der Saison. Die besten 16 Frauen- und Männerduos des Landes nehmen an den Meisterschaften teil, ausschlaggebend ist die deutsche Rangliste.

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