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Beachvolleyball : Ein Paar für Rio

  • Aktualisiert am

Deutsches Spitzen-Duo: Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhorst Bild: dpa

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst untermauern vor Olympia ihre Position in der Beachvolleyball-Weltspitze mit einem Sieg im Finale von Antalya. Zuvor besiegen sie ein anderes deutsches Duo.

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          Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben drei Monate vor den Olympischen Spielen ihre Position in der Beachvolleyball-Weltspitze mit einem Sieg im Finale von Antalya untermauert. Die Europameisterinnen aus Hamburg, die ihr Ticket für Rio de Janeiro praktisch schon in der Tasche haben, gewannen am Samstag das Endspiel gegen das finnische Duo Lehtonen/Lathi nach nur 39 Minuten mit 2:0 (23:21, 21:16) und nahmen neben wichtigen Punkten für die Olympia-Qualifikation auch 11.000 Dollar Siegprämie mit nach Hause.

          Katrin Holtwick und Ilka Semmler aus Berlin, die im Halbfinale am deutschen Top-Team gescheitert waren, hielten sich mit Platz drei bei dem Open-Turnier schadlos. Sie bezwangen im kleinen Finale die Argentinierinnen Gallay/Klug gleichfalls sicher mit 2:0 (21:18, 21:16) und rückten mit nun 4770 Punkten näher an ihre ärgsten nationalen Rivalinnen im Olympia-Ranking, Karla Borger und Britta Büthe (4920) heran. Die Stuttgarterinnen waren im Viertelfinale ausgeschieden. Nur je zwei Teams pro Land und Geschlecht dürfen in Rio starten.

          Für Ludwig/Walkenhorst war es auf der Welttour die erste Finalteilnahme seit Oktober vergangenen Jahres, als sie im mexikanischen Puerto Vallarta ein Open-Turnier für sich entschieden hatten. „Es war eine gute Woche für uns, wir bereiten uns aktuell nun auf die Grand Slams in Moskau und Hamburg sowie auf die EM vor“, sagte Laura Ludwig.

          Nummer zwei für Rio? Katrin Holtwick (l.) und Ilka Semmler haben noch Chancen.
          Nummer zwei für Rio? Katrin Holtwick (l.) und Ilka Semmler haben noch Chancen. : Bild: dpa

          Bei den Männern schafften Lars Flüggen, der nach einer Knie-Operation sein Comeback feierte, und Markus Böckermann (Hamburg) den Sprung ins Finale am Sonntag. Sie sorgten am Samstag mit ihrem 2:0 (2116, 21:19)-Sieg über die an Nummer eins gesetzten Niederländer Nummerdor/Varenhorst für eine große Überraschung.

          Jonathan Erdmann/Kay Matysik, die wie die Hamburger noch um Punkte für die Olympia-Qualifikation kämpfen, mussten nach ihrem Achtelfinal-Sieg über die Letten Plavins/Regza gegen die Griechen Kotsillianos/Zoupanis eine knappe 0:2 (20:22, 22:24)-Niederlage einstecken und beendeten das Turnier als Fünfte.

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