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Bayern München : Rau soll Lizarazu-Nachfolger werden

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Wird mit jedem A-Länderspiel teurer: Tobias Rau Bild: dpa

Für Bayern München war die Reise zum Benefizspiel beim VfL Wolfsburg trotz des 0:1 ein Erfolg. Jungtalent Tobias Rau wird bereits zur kommenden Saison zum Rekordmeister wechseln.

          Mit dem Wechsel von Tobias Rau hat der FC Bayern München einen weiteren Schritt zur Verjüngung der Mannschaft getan und frühzeitig einen Nachfolger für den französischen Weltmeister Bixente Lizarazu gefunden.

          Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga einigte sich mit dem VfL Wolfsburg darauf, dass der U-21-Nationalspieler schon in der kommenden Saison für die Bayern spielt. Die auf zwei Millionen Euro geschätzte Ablöse wollte Bayern-Manager Uli Hoeneß nicht bestätigen, erklärte aber zu den Modalitäten, dass die Summe bei Länderspieleinsätzen von Rau steigt.

          Ziege-Ersatz gegen Spanien?

          „Das Geld wird mit dem Wechsel von Pablo Thiam verrechnet, da mussten wir noch etwas drauflegen, und wenn er Nationalspieler wird, noch etwas mehr“, sagte Hoeneß am Montagabend am Rande des Benefizspiels beim VfL Wolfsburg.

          Dazu könnte es schon bald kommen, denn Rau hat beim Spiel zu Gunsten der Hochwasseropfer bereits für das Team von Rudi Völler gespielt und gilt spätestens seit der Verletzung von Christian Ziege als heißer Kandidat für das Länderspiel gegen Spanien.

          „Kann sich bei Lizarazu weiterbilden“

          Während Hoeneß sich mit dem VfL Wolfsburg bereits geeinigt hat, ist der Dreijahresvertrag mit dem 21-jährigen Verteidiger noch nicht unterschrieben. Nach Hoeneß' Angaben fehlen aber nur noch Details und die medizinische Untersuchung. Das erste Jahr bei den Bayern soll für Rau ein Lehrjahr werden. „Er kann sich bei Bixente Lizarazu weiterbilden und dann in seine Fußstapfen treten“, sagte Bayern- Trainer Ottmar Hitzfeld.

          Rau hat bisher eine erstaunliche Karriere hingelegt. In der vergangenen Saison absolvierte er auf der Kinderstation des Wolfsburger Krankenhauses seinen Zivildienst und kam nebenbei in seiner ersten Bundesligasaison auf 20 Einsätze. „Dass er beides geschafft hat, spricht für ihn“, lobte VfL-Manager Peter Pander, der Rau im Sommer 2001 für 650 000 Mark (332 000 Euro) vom damaligen Regionalligisten Eintracht Braunschweig geholt hatte.

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