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Basketball : Lakers fehlt nur noch ein Sieg

  • Aktualisiert am

Ball und Korb als Freund: Shaquille O'Neal Bild: AP

Die Los Angeles Lakers können in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die Meisterfeier planen.

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          Vor 20.000 entsetzten Zuschauern im First Union Center wurden die 76ers einmal mehr das Opfer von „Shaq-Attack“: Lakers-Superstar Shaquille O'Neal war sowohl in der Offensive (34 Punkte) als auch unter dem eigenen Korb (14 Rebounds) der dominierende Spieler.

          Selbst Philadelphias Spielmacher Allen Iverson, der 35 Punkte erzielte, erkannte die Überlegenheit des Gegners nach der 86:100-Niederlage gegen die Star-Truppe aus Los Angeles neidlos an: „Sie haben uns überrollt wie eine Lawine. Jetzt wird es ganz schwer.“

          „Mutombo ist eine Memme“

          Auch die Statistik spricht gegen ein Comeback der Philadelphia 76ers: In der Geschichte der NBA konnte kein Team in den Finalspielen einen 1: 3-Rückstand wettmachen. Bis kurz vor dem Anpfiff hatten sich beide Teams hitzige verbale Gefechte geliefert. Im Zentrum der Diskussionen: die Center O'Neal und Dikembe Mutombo, die sich gegenseitig der Zimperlichkeit bezichtigten.

          „Mutombo ist eine Memme. Wenn er nicht gegen mich bestehen kann, sollte er nicht antreten“, spottete O'Neal, sein Gegenüber konterte mit dem Vorwurf, dass „Shaq“ sich regelmäßig durch nicht geahndete schmutzige Fouls seine Lorbeeren verdiene. Auf dem Feld hatte O'Neal die deutlich bessere Antwort. Nachdem die Lakers ihre ersten sechs Würfe vergeigten, erklärte der 2,13 Meter grosse Hüne die Angelegenheit zur Chefsache und sorgte bis zur Halbzeitsirene mit 20 Punkten quasi im Alleingang für die beruhigende 51:37-Führung.

          Lakers feierten ausgelassen

          Den 76ers gelang auch im zweiten Spielabschnitt wenig, zumal Iverson nur insgesamt zwölf seiner 30 Wurfversuche verwandeln konnte. Zwar kam der Meister der Eastern Conference nach einer zwischenzeitlichen Konzentrationsschwäche der Lakers noch einmal bis auf neun Punkte heran, doch Kobe Bryant und Tyronn Lue beseitigten vier Minuten vor Schluss mit zwei Dreiern in Folge sämtiche Zweifel am siebten Auswärtserfolg in Serie. Während die Verlierer angesichts der fast unmöglichen Ausgangssituation mit hängenden Köpfen die Arena verließen, feierten die Lakers den Sieg schon fast so ausgelassen wie den Gewinn der Meisterschaft. Diese können sie am Wochenende mit dem NBA-Rekord von 15 Playoff-Siegen bei nur einer Niederlage sichern.

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