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Basketball-Finalserie : Brose Baskets Bamberg führen gegen Alba Berlin

  • Aktualisiert am

Dunking: Der Bamberger Kyle Hines lässt der Berliner Verteidigung keine Chance Bild: dpa

Titelverteidiger Bamberg hat das dritte Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen Alba Berlin klar gewonnen. Die Brose Baskets setzten sich mit 90:74 durch - und führen nun in der Final-Serie mit 2:1.

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          Die Brose Baskets Bamberg haben Kurs auf das zweite Double nacheinander genommen. Im dritten Spiel der Playoff-Serie gegen den achtmaligen deutschen Meister Alba Berlin fuhren die Franken am Samstagabend beim 90:74 (53:35) mit einer starken Vorstellung den zweiten Sieg im dritten Spiel ein. Ein weiterer Erfolg am Dienstag und der vierte Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft wäre perfekt.

          Beste Werfer beim Pokalsieger waren Anton Gavel, Kyle Hines und Casey Jacobsen mit je 15 Punkten. Für die Berliner traf Heiko Schaffartzik mit ebenfalls 15 Zählern am häufigsten.

          Ohne den am Sprunggelenk verletzten Aufbau John Goldsberry, der zwar im Kader stand, aber lange nur zuschaute, kamen die Bamberger erst verzögert ins Spiel. Schnell führte Alba mit 5:0 - dann fanden sich die Gastgeber aber immer besser zurecht. Wiederholt zogen die Franken gerade in den Anfangsminuten zum Korb. Gavel verursachte dabei früh zwei Fouls von Gäste-Center Miroslav Raduljica, der daraufhin nicht wie in den ersten Partien zum Rhythmus fand.

          Der Bamberger Anton Gavel (links) zieht an Albas Verteidiger Raduljica vorbei.

          Bamberg bot eine gute Defensivleistung, die Gäste verloren Mitte des ersten Viertels in der Offensive etwas die Linie. Angetrieben von zehn Punkten durch Hines, der in Spiel zwei nur drei Zähler für sich verbuchen konnte, führten die Brose Baskets nach dem ersten Viertel mit 25:18.

          Nach dem 90:76 in Spiel eins und der Berliner Revanche beim 80:71 am Mittwoch boten die Kontrahenten auch diesmal in der Stechert-Arena zumindest vor der Halbzeitpause eine intensive Partie mit einer zeitweise beeindruckenden Wurfquote auf Bamberger Seite. Dazu konnte das Team von Trainer Chris Fleming immer wieder Lücken im Defensivverbund der „Albatrosse“ aufdecken.

          Durch Dunkings wie dem von Nationalcenter Tibor Pleiß zur 44:28-Führung wurde die Stimmung unter den 6800 Zuschauern zusätzlich angeheizt. Verärgert brachte Alba-Trainer Muli Katzurin beim Stand von 48:33 gleich drei neue Spieler, aber auch das stoppte Bamberg nicht. Mit 53:35 ging es in die Halbzeitpause.

          Nach dem Seitenwechsel mischte auf einmal der ehemalige Nationalspieler auf der Centerposition Patrick Femerling für Alba mit seinen ersten Final-Punkten mit, aber heran kam der Gast gegen kontrollierte Bamberger nicht. Zumal Fleming dann doch Goldsberry kurz als Regisseur brachte, vor allem um dem treffsicheren Gavel eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.

          Ebenso als dieser sich das vierte Foul einhandelte, musste der Anführer wieder ran. Kurz bevor es mit 71:51 in den Schlussabschnitt ging, bekam Katzurin, dem die stärkere Foulbelastung seines Teams durch die Schiedsrichter nicht passte, noch ein Technisches Foul. Der erforderliche Lauf der Gäste, bei denen sich Nationalspieler Schaffartzik noch am meisten wehrte, blieb im Schlussabschnitt aus. Bitter für Bamberg: Brian Roberts musste am Knie verletzt raus.

          Das nächste Aufeinandertreffen zwischen Alba und den Brose Baskets findet am Dienstag um 20.00 Uhr in Berlin statt.

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