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Basketball-Bundesliga : Würzburg und Trier erhalten Wildcards - Bamberg bangt

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Die beiden Absteiger DJK Würzburg und TBB Trier haben für die kommende Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) eine Wildcard erhalten und bleiben nach der Aufstockung der Liga von 14 auf 16 Teams weiter erstklassig.

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          Die beiden Absteiger DJK Würzburg und TBB Trier haben für die kommende Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) eine Wildcard erhalten und bleiben nach der Aufstockung der Liga von 14 auf 16 Teams weiter erstklassig. Das entschied die BBL-Gesellschafterversammlung am Mittwoch auf ihrer Sitzung in Köln.

          Auch dem Antrag auf Standortverlegung der Vereine Brandt Hagen, das seine Heimspiele künftig in der Dortmunder Westfalenhalle und der Arena Oberhausen austragen werden, und EnBW Ludwigsburg (Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart, Glaspalast in Sindelfingen) wurde stattgegeben.

          Bambergs Zukunft ungewiß

          Die Zukunft von Vizemeister TSK uniVersa Bamberg ist dagegen weiter ungewiß. Der Bamberger Hauptsponsor Günther Tröster, der 98 Prozent der Anteile der Basket Bamberg GmbH hält und über die aktuelle BBL-Lizenz verfügt, gab am Mittwoch überraschend bekannt, die Heimspiele weiterhin im Bamberger Forum austragen zu wollen. Ursprünglich hatte Tröster einen Umzug nach Nürnberg geplant.

          Um dies zu verhindern, hatten sich zahlreiche weitere Entscheidungsträger des Vereins entschlossen, als Bamberger Sport GmbH eine der beiden Wildcards zu beantragen. Den Antrag lehnte die Gesellschafterversammlung ab. Tröster erhielt die Lizenz allerdings nur unter Auflagen, da bislang keine offizielle Spielgenehmigung für das 4750 Zuschauer fassende Forum vorliegt. Der Geschäftsmann war wegen seines Umzugsvorhabens zuletzt in Bamberg sogar bedroht worden.

          Trainer Dirk Bauermann, Geschäftsführer Wolfgang Heyder und zahlreiche weitere Klubvertreter hatten zuletzt eine weitere Zusammenarbeit mit Tröster ausgeschlossen. Insgesamt hatten sich acht Klubs um die zwei freien Plätze beworben. Neben den „Siegern“ Würzburg und Trier waren dies die Bamberger Sport GmbH, BSG Bremerhaven, Bremen Roosters, Schwelmer Baskets, SSV Ulm und die Luxemburg Stars. Die Aufsteiger BG Karlsruhe und TSV Quakenbrück haben einen Platz in der BBL sicher. Die Saison 2003/2004 beginnt am 11./12. Oktober.

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