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Basketball-Bundesliga : Alba Berlin nach 91:73 gegen Frankfurt im Halbfinale

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Der Titelverteidiger Alba Berlin hat im entscheidenden fünften Spiel des Basketball-BundesligaPlayoffs im Viertelfinale am Donnerstagabend die Opel Skyliners Frankfurt 91:73 (46:30) besiegt und zieht damit ins Halbfinale ein.

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          Mit einer Machtdemonstration hat Alba Berlin die Kräfteverhaltnisse im deutschen Basketball wieder zurechtgerückt. Im entscheidenden fünften Spiel des Playoff-Viertelfinales besiegte der Titelverteidiger am Donnerstagabend die Opel Skyliners Frankfurt 91:73 (46:30) und zieht damit ins Halbfinale ein.

          Gegner des deutschen Meisters ist am Sonntag TXU Energie Braunschweig. Im anderen Halbfinale stehen sich die Telekom Baskets Bonn und TSK uniVersa Braunschweig gegenüber.

          Mit dem besten Startviertel der Saison (24:6) legte Alba den Grundstein für den verdienten Sieg gegen einen Kontrahenten, der mit zwei Heimsiegen das finale Aufeinandertreffen erzwungen hatte. Bei den Gastgebern klappte in der Anfangsphase vor 8390 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Max-Schmeling-Halle fast alles: Die Berliner führten bereits 17:0, ehe den Gästen nach 7:50 Minuten durch einen Distanzwurf von Andy Kwiatkowsky die ersten Zähler gelangen.

          Im weiteren Spielverlauf konnte der Meister die überragende Leistung in der Verteidigung nicht mehr durchhalten. Das war auch dadurch bedingt, daß sich Kapitän Henrik Rödl in der 10. Minute eine schmerzhafte Knieverletzung zuzog und neben den ohnehin verletzten Nationalspielern Marko Pesic (Handbruch) und Jörg Lütcke (Kreuzband- Operation) mit Krücken auf der Bank Platz nehmen mußte.

          Als der sichere Sieg feststand, schonten sich die Berliner im letzten Viertel für das bevorstehende Halbfinale am Sonntag. Erfolgreichste Werfer für Alba waren Quadre Lollis, der 21 seiner 26 Punkte vor der Pause erzielte, DeJuan Collins (19), Vladimir Petrovic (17) und Jovo Stanojevic (12). Für Frankfurt trafen Andy Kwiatkowsky und David Thomas (je 14) sowie Robert Garrett (13) am besten.

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