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Basketball : Bamberg erstmals im Finale um deutsche Meisterschaft

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Die Basketballer von TSK Universa Bamberg stehen nach einem 87:72 gegen Bonn erstmals im Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft. Der Finalgegner steht allerdings noch nicht fest.

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          Die Basketballer von TSK Universa Bamberg stehen erstmals im Playoff-Finale um die Deutsche Basketball-Meisterschaft. Das Überraschungsteam aus Oberfranken setzte sich am Dienstagabend im Halbfinale mit 87:72 (51:40) gegen die Telekom Baskets Bonn durch und entschieden die Serie „best of five“ mit 3:1 vorzeitig zu ihren Gunsten. Hauptrundensieger Bonn wurde vor 4.750 Zuschauern im Bamberger Forum über weite Strecken der hitzigen Partie regelrecht vorgeführt.

          Finalgegner der Bamberger ist ab kommenden Sonntag entweder Titelverteidiger Alba Berlin oder TXU Energie Braunschweig. Die Hauptstädter haben das vorzeitige Aus verhindert und bleiben im Rennen um ihren siebten deutschen Meistertitel in Serie. Alba setzte sich im vierte Playoff-Halbfinale bei TXU Energie Braunschweig mit 80:69 (27:37) durch und glich damit zum 2:2-Zwischenstand aus.

          Hochmotivierte Bamberger

          Die Bamberger wirkten bis in die Haarspitzen motiviert. Besonders mit ihren Distanzschützen hielt die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann den Vorrunden-Ersten aus Bonn in Schach und erkämpfte sich im dritten Viertel eine vorentscheidende 72:55-Führung. Die Rheinländer hatten in der Schlussphase gegen die kampfstarken und von den Fans frenetisch gefeierten Bamberger nichts mehr zuzusetzen. Harusragender Akteur der Franken war Routinier Derrick Taylor (20 Punkte).

          In Braunschweig hatten in der ersten Spielhälfte die Gastgeber das Heft eindeutig in der Hand. Gordan Firic führte überlegt Regie und vorne traf Pete Lisicky (10 von 15 Punkten vor der Pause) traumwandlerisch sicher. Dagegen wirkten die Berliner gehemmt und vergaben unter den Körben einige leichte Aktionen. Zwischenzeitlich baute Braunschweig seinen Vorsprung auf 35:22 aus. Nach dem Wechsel drehte Alba jedoch groß auf und vor allem Vladimir Petrovic (25 Punkte) traf aus allen Lagen. Erst 7:30 Minuten vor dem Ende glich Berlin zum 51:51 aus und setzte sich danach kontinuierlich ab. In der Schlussphase spielten die Berliner ihre Routine aus und brachten den Sieg von der Freiwurflinie sicher ins Ziel. „Wir leben noch. Ich habe schon vorher gesagt, daß es gegen Berlin fünf Spiele werden“, meinte Braunschweigs Coach Ken Scalabroni.

          Das entscheidende fünfte Spiel um den Einzug in die Endspiel-Serie gegen Bamberg findet am Donnerstag in Berlin statt. Die Final-Serie beginnt am kommenden Sonntag.

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