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Tennis-Star von Weltformat? : Was Alexander Zverev derzeit fehlt

  • -Aktualisiert am

Nachdenklich: Alexander Zverev sucht nach seiner Form. Bild: AFP

Alexander Zverev hat ein Jahr voller Tiefschläge hinter sich. Vor den Australian Open trainiert er wie besessen, eine Radikalkur soll helfen. Reicht das?

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          Es war ein kühler Abend im November 2018, aber an Bord des Bootes, mit dem die fröhliche Truppe Richtung London Bridge unterwegs war, stimmte die Temperatur. Familie und Freunde aus Deutschland, Russland, den Vereinigten Staaten, Frankreich und Brasilien umrahmten Alexander Zverev, damals 21 Jahre alt, der ein paar Stunden zuvor den größten Titel seiner Karriere gewonnen hatte. Beim Saisonfinale der ATP in London sind immer nur die besten acht des Jahres qualifiziert, am Ende hatte er Roger Federer und Novak Djokovic besiegt, der hinterher lobte, er sehe viele Ähnlichkeiten zu seiner eigenen Karriere und er hoffe, Zverev werde ihn eines Tages überholen. Wie der darauf reagierte? „Oh, Jesus! Leute! Ich hoffe, ich kann große Dinge erreichen, aber jetzt sollten wir uns vielleicht erst mal ein bisschen beruhigen.“

          Lange her? Allerdings. Mit diesem Abend endete jener Teil der Karriere, in der Zverev mit Siebenmeilenstiefeln durch die Welt des Tennis sprang. Mit 16 war er Profi geworden, mit 20 hatte er die ersten beiden Masters-1000-Turniere gewonnen, die Kategorie unterhalb der Grand Slams, und war auf Platz drei der Weltrangliste gelandet. 2018 folgte Masters-Titel Nummer drei, der Triumph bei den ATP Finals und Djokovics optimistische Prognose.

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