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Australian Open : Kurzer Ruhm für Caruso

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Immerhin einmal an Nummer 1 des Tableaus: Salvatore Caruso Bild: AFP

Nur drei Sätze Berühmtheit. Für Lucky Loser Salvatore Caruso ist sein unverhoffter Sprung an die Spitze des Tableaus der Australian Open nicht von langer Dauer.

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          Ganz oben auf den Turnierbäumen von Grand-Slam-Turnieren hatte es in den vergangenen Jahren doch arg eintönig ausgesehen. Meistens thronten da Roger Federer, Novak Djokovic oder Rafael Nadal, auch Andy Murray wurde diese Ehre einige Male zuteil. Seit den French Open 2004, stolze 70 Major-Turniere lang, hatte stets ein Vertreter der „Big Four“ das Tableau angeführt – bis nun ein unbekannter Italiener diese Serie durchbrach.

          Denn Salvatore Caruso – 29 Jahre alt und die Nummer 146 der Welt – hatte in Melbourne den Startplatz des Weltranglistenersten Djokovic nach dessen Ausweisung aus dem Land übernommen. Nur weil die Entscheidung des Bundesgerichts erst am Sonntagabend fiel, wurde Caruso als Lucky Loser diese Ehre zuteil – er war eigentlich schon in der Qualifikation gescheitert. Doch auch dieser Ruhm währte nur kurz.

          Caruso verlor sein vielbeachtetes Erstrundenduell gegen den Serben Miomir Kecmanovic klar mit 4:6, 2:6, 1:6. Zwar war er als Außenseiter in die Partie gegangen, dennoch zeigte er sich nach der Niederlage sehr geknickt. „Heute ist kein guter Tag, um mit mir über Tennis zu sprechen, aber es geht mir gut“, sagte Caruso. 

          2004 in Melbourne hatte der Amerikaner Andy Roddick als bislang letzter Spieler außerhalb der „Big Four“ ein Grand-Slam-Tableau bei den Männern angeführt. Für Caruso steht nach der ungewohnten Aufmerksamkeit nun wieder der normale Alltag an. Erst geht's heim nach Italien, und danach zum 250er-Turnier im indischen Pune – den Platz im Rampenlicht überlasst er dann wieder anderen.

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