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Australian Open : Pech im Spiel, Glück bei der Auslosung

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Es bleibt nur der Glückwunsch: Angelique Kerber gratuliert Petra Kvitova mit Küsschen. Bild: AP

Erste Niederlage im neuen Jahr: Angelique Kerber muss in Sydney im Viertelfinale ihrer Gegnerin Petra Kvitova gratulieren. Dafür läuft die Auslosung für die Australian Open nach Wunsch.

          Angelique Kerber hat auf dem Weg zu den Australian Open (ab 14. Januar) einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Im Viertelfinale des WTA-Turniers in Sydney unterlag die Wimbledonsiegerin gegen die Tschechin Petra Kvitova 4:6, 1:6. Damit kassierte Kerber, die im Vorjahr erstmals bei der seit 1885 ausgetragenen Einzelkonkurrenz in der Olympiastadt triumphiert hatte, ihre erste Niederlage des Jahres.

          Kerber hatte sich gegen Kvitova zunächst aufgrund einer zweimaligen Regenunterbrechung lange gedulden müssen. Nach Wiederbeginn ging die 30-Jährige mit 4:2 in Führung, ehe sie vier Spiele in Folge verlor. Im zweiten Satz stemmte sich Kerber energisch gegen die drohende Niederlage doch, fand jedoch letztlich kein Mittel gegen Kvitovas druckvolles Angriffsspiel.

          Für Kerber, die seit Ende 2018 vom ehemaligen Weltranglistenzweiten Rainer Schüttler trainiert wird, war es im 13. Duell mit der zweimaligen Wimbledon- und sechsmaligen Fed-Cup-Siegerin die siebte Niederlage. Beim Hopman Cup in Perth hatte die Weltranglistenzweite aus Kiel Anfang des Jahres noch alle vier Einzel gewonnen, nach einem Freilos in Runde eins im Achtelfinale die Italienerin Camila Giorgi 7:6, 6:2 besiegt.

          Bei den Australian Open, die sie 2016 gewonnen hatte, gehört Kerber dennoch zu den Titelanwärterinnen. In Runde eins trifft sie in der kommenden Woche auf Polona Hercog aus Slowenien. Im Achtelfinale könnte ihre Fed-Cup-Kollegin Julia Görges warten, die nach ihrem Triumph in Auckland/Neuseeland in dieser Woche pausiert.

          Der mögliche Turnierweg wird als eher leicht eingeschätzt. Nach dem Pech im Spiel von Sydney hatte sie also wenigstens Glück an der Lostrommel.

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