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Sieg bei Australian Open : Zverev findet in die Spur

  • -Aktualisiert am

Beißt sich bei den Australian Open durch: Alexander Zverev Bild: dpa

Schmerzende Bauchmuskeln und ein verrenkter Rücken machen Alexander Zverev den Start bei den Australian Open nicht einfach. Trotz mancher Fehlzündungen erreicht der Deutsche aber das erste Etappenziel.

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          Es dauert gewöhnlich zu Beginn eines Jahres immer ein bisschen, bis er in Gang kommt, aber was soll man machen, wenn man aus der Winterpause kommend am Berg überholen muss?

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          Gas geben, bevor die nächste Kurve kommt? Beim ATP Cup in der vergangenen Woche wurde Alexander Zverev in den Spielen gegen Denis Shapovalov (Nummer zwölf der Welt), Novak Djokovic (Nummer eins) und Daniil Medwedew (Nummer vier) auf Anhieb ordentlich gefordert; dreimal drei Sätze, volles Programm. Danach konnte man sich fragen, ob das nicht ein wenig zu viel gewesen sei, vor allem in Anbetracht seiner Schmerzen in der Bauchmuskulatur und des verrenkten Rückens im letzten der drei Einzel.

          Bauch und Rücken waren nach wie vor nicht perfekt, als Zverev am Montag gegen den Amerikaner Marcos Giron in die Australian Open startete, und es gab auch sonst ein paar Fehlzündungen, vor allem zu Beginn. Doch dann fand er die richtige Spur bei seinem Sieg in vier Sätzen (6:7, 7:6, 6:3, 6:2) und erreichte das erste Etappenziel. Um den verrenkten Rücken kümmert sich Physiotherapeut Hugo Gravil mit bewährten Griffen; das werde sicher in ein bis zwei Tagen wieder okay sein, meinte Zverev.

          Der Bauchmuskel lässt sich nicht so leicht behandeln, da wird er ein bisschen vorsichtig sein müssen, aber mit der Vorsicht ist das ja nicht so leicht, wenn man Spaß daran findet, Aufschläge mit mehr als 220 Sachen übers Netz zu jagen. In der kniffligen Phase zu Beginn verspielte er ein paarmal seinen Vorsprung, behielt aber die Nerven, mal abgesehen von den vier mächtigen Hieben, mit denen er Ende des zweiten Satzes seinen Schläger zerlegte.

          Am Mittwoch geht es für Zverev gegen den amerikanischen Qualifikanten Maxime Cressy weiter. Über seine Auslosung für die erste Woche kann sich Zverev sicher nicht beschweren, andere haben es schwerer erwischt. Ein wirklich unverschämtes Los führte so den Kanadier Shapovalov und den jungen, überaus hoch gehandelten Südtiroler Jannik Sinner zusammen, und es wurde ein Spiel, das die Bühne eines Viertelfinales verdient gehabt hätte. Am Ende gewann der Kanadier in fünf feurigen Sätzen, und Sinner wird dem Turnier fehlen.

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