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Hängepartie um Djokovic : Zeitspiel des Einwanderungsministers

Der Djokovic-Kult nimmt in Serbien bizarre Züge an. Bild: AP

Australiens Einwanderungsminister Hawke denkt länger nach, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch macht, Djokovics Visum wieder aufzuheben. Unterdessen wird ein anderer Tennisprofi positiv getestet.

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Die Entscheidung, ob Novak Djokovic in der nächsten Woche tatsächlich an den Australian Open teilnehmen darf, zieht sich weiter hin. Nach Informationen der australischen Zeitung „The Age“ wird Einwanderungsminister Alex Hawke nicht mehr am Montag darüber entscheiden, ob er von seinem persönlichen Recht Gebrauch macht, das Visum des serbischen Tennisstars doch wieder aufzuheben. Allerdings kann Hawke dies in den nächsten Tagen noch tun.

          Erst einmal darf sich Djokovic in Melbourne aber frei bewegen, nachdem ein Gericht am Montag seinem Einspruch gegen die Verweigerung seiner Einreise nach Australien stattgegeben hatte. Der 34 Jahre alte Serbe durfte daraufhin das Abschiebehotel verlassen, in dem er sich die vergangenen Tage aufgehalten hatte. Serbische Berichte, wonach Djokovic danach von der Polizei wieder in Gewahrsam genommen worden sei, bestätigten sich nicht.

          Aktuell halte er sich im Büro seiner Anwälte auf, sagte sein Bruder Djordje Djokovic im serbischen Fernsehen: „Er geht aktuell alle Optionen durch“. Djokovic will an den Australian Open teilnehmen, die am kommenden Montag beginnen. Er würde im Melbourne Park als Titelverteidiger an den Start gehen.

          Kyrgios positiv getestet

          Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios ist unterdessen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das machte der 26-Jährige am Montag selbst via Instagram öffentlich. Er fühle sich gut, habe keine Symptome und hoffe, in der nächsten Woche trotzdem bei den Australian Open an den Start gehen zu können. Beim ATP-Turnier in Sydney rückte Daniel Altmaier für Kyrgios nach. Der 23-Jährige, der eigentlich in der Qualifikation gescheitert war, traf als Lucky Loser in seiner ersten Runde am Montag auf den Italiener Fabio Fognini, verlor aber 3:6, 5:7.

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