https://www.faz.net/aktuell/sport/australian-open/australian-open-serena-williams-entzueckt-von-neuem-tennis-outfit-17186880.html

Outfit von Serena Williams : „Oh mein Gott, es ist brillant“

  • Aktualisiert am

Neues Outfit in Melbourne: Serena Williams Bild: dpa

Der Auftaktsieg bei den Australian Open von Serena Williams ist klar und unspektakulär. Die Amerikanerin fällt aber durch ein extravagantes Outfit auf. Auch Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev überrascht.

          2 Min.

          Mehr noch als mit ihrem lockeren Sieg über Laura Siegemund hat Serena Williams wieder einmal mit einem extravaganten Outfit für Aufsehen gesorgt. Bei ihrem 6:1, 6:1 gegen die deutsche Fed-Cup-Spielerin trug der 39 Jahre alte amerikanische Tennisstar am Montag bei den Australian Open einen asymmetrisch geschnittenen Catsuit in den Farben schwarz, pink und rot – inspiriert von der ehemaligen amerikanischen Leichtathletin Florence Griffith-Joyner.

          „Sie war eine tolle Athletin. Als ich aufgewachsen bin, habe ich immer ihre Mode gesehen, ihre tollen Outfits, die sie oft wechselte“, erzählte Williams in der digitalen Pressekonferenz, als sie auf ihren Einteiler mit einem kurz und einem langen geschnittenen Bein angesprochen wurde. Als ihr Ausrüster ihr diese Kollektion vorgeschlagen habe, dachte sie nur: „Oh mein Gott, es ist brillant.“

          Doch nicht nur die 23-malige Grand-Slam-Turniersiegerin überraschte am ersten Turniertag. Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev trug ein Muskelshirt und eine etwas weiter geschnittene Hose im Stile eines Basketballprofis. „Man muss sich ein bisschen dran gewöhnen“, sagte der 23 Jahre alte Hamburger schmunzelnd. „Es ist anders.“

          Sein Ausrüster suche immer wieder Leute, die gerne etwas ausprobieren, „und ich bin jemand, der gerne etwas ausprobiert“, sagte der Weltranglisten-Siebte nach seinem Erfolg über den Amerikaner Marcos Giron. Er habe im australischen Sommer in Melbourne auch „viel ärmellos trainiert“, berichtete Zverev. „Ich fühle mich relativ wohl in dem Outfit. Für mich ist es ganz cool.“

          Ein asymmetrisch geschnittener Catsuit in den Farben schwarz, pink und rot – Serena Williams fällt auf.
          Ein asymmetrisch geschnittener Catsuit in den Farben schwarz, pink und rot – Serena Williams fällt auf. : Bild: EPA

          Am Eröffnungstag der Australian Open besuchten insgesamt 17.922 Zuschauer die Matches im Melbourne Park. Diese offizielle Zahl teilten die Organisatoren des ersten Grand-Slam-Turniers der neuen Saison am Montag mit. Dank strenger Maßnahmen war es den Behörden und Verantwortlichen im Bundesstaat Victoria gelungen, die Zahl der Coronavirus-Infektionen äußerst niedrig zu halten. Alle Tennisprofis und deren Betreuer mussten nach ihrer Einreise für 14 Tage in Quarantäne.

          Vor einer Woche war bekanntgeworden, dass bis zu 30.000 Menschen pro Tag auf der Anlage erlaubt sein würden. Die Marke gilt als Maximalwert an den ersten acht Tagen, für die restlichen sechs Tage wird die Kapazität auf 25.000 Besucher pro Tag gesenkt - eingeteilt in 12.500 für die Tagessessions und 12.500 für die Nachtspiele. Wie in fast allen anderen Sportarten war auch im Tennis zuvor fast nur vor Geisterkulissen gespielt worden.

          „Ich bin froh, dass ich weitergekommen bin“: Alexander Zverev
          „Ich bin froh, dass ich weitergekommen bin“: Alexander Zverev : Bild: EPA

          „Es ist unglaublich, wieder vor Fans antreten zu dürfen. Das ist etwas, was wir vermisst haben im letzten Jahr“, sagte die deutsche Nummer eins, Alexander Zverev. „Natürlich ist es nicht das, was wir gewohnt sind, aber es ist definitiv schön, dass Fans da sind“, sagte Serena Williams und freute sich so, dass sie nicht nur die TV-Zuschauer an ihrem neuen Outfit teilhaben lassen konnte.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Boris Johnson : Mehr Zusammenbruch ging nicht

          Selten konnte man so genau verfolgen, wie eine Regierung vor aller Augen kollabiert. Nun hat Boris Johnson die Konsequenzen gezogen. Wie geht es weiter?
          Mit dem Sechs-Tage-Krieg war Israels politische Integration in den „globalen Süden“ endgültig gescheitert: Siegreiche israelische Soldaten sitzen auf einem Lkw.

          Israel und die Documenta : Westberlin unter Palmen

          Der Documenta-Skandal folgt dem binären Denken des Kalten Krieges: Hier der globale Süden, da der koloniale Norden – samt Israel. Wird das der Geschichte des jüdischen Nationalstaats aber überhaupt gerecht? Ein Gastbeitrag.
          Elvira Nabiullina trägt seit dem Angriff auf die Ukraine öffentlich meist schwarz.

          Russlands Zentralbankchefin : Loyal zu Putin, auch im Krieg

          Die Präsidentin der russischen Zentralbank Elwira Nabiullina gilt eigentlich als liberal. Der Krieg gegen die Ukraine zwingt sie zu Maßnahmen, die ihr zuwider sein dürften. Doch eine Wahl hat sie kaum.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.