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Australian Open : Federer und Nadal im Gleichschritt

  • Aktualisiert am

Der Griff nach großen Bällen: Rafael Nadal im Visier der Autogrammjäger. Bild: AFP

Roger Federer hat Mühe, steht aber bei den Australian Open in Runde drei. Wie auch sein alte Rivale. Die Nummer sechs der Weltrangliste ist hingegen raus.

          2 Min.

          Titelverteidiger Roger Federer hat mit mehr Mühe als erwartet die dritte Runde der Australian Open in Melbourne erreicht. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz setzte sich gegen den britischen Qualifikanten Daniel Evans erst nach 2:35 Stunden 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3 durch. Evans stand zum ersten Mal nach seiner Dopingsperre wegen Kokainkonsums im Hauptfeld eines Majors.

          "Er hat sehr gut gespielt, es war für mich nicht leicht, mich abzusetzen", lobte Federer, der die beiden Duelle zuvor mit Evans deutlich gewonnen hatte: "Ich war glücklich darüber, den ersten Satz gewonnen zu haben. Das war wichtig." Federer trifft in der nächsten Runde am Freitag entweder auf Gael Monfils (Frankreich/Nr. 30) oder Taylor Fritz. Der Sieg über Evans war sein 16. nacheinander in Melbourne, Federer hatte den ersten Grand-Slam-Titel der Saison 2017 und 2018 gewonnen.

          Sein großer Rivale Rafael Nadal hat wie zuvor schon der Schweizer die dritte Runde erreicht. Der einstige Tennis-Weltranglisten-Erste aus Spanien schlug den Australier Matthew Ebden am Mittwoch 6:3, 6:2, 6:2. Der 32-jährige Nadal hatte das erste Grand-Slam-Turnier der Saison vor zehn Jahren gewonnen.

          Anderson ist raus

          Der zweimalige Grand-Slam-Finalist Kevin Anderson aus Südafrika ist bei den Australian Open in Melbourne überraschend in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Weltranglistensechste unterlag dem 20 Jahre Amerikaner alten Frances Tiafoe 6:4, 4:6, 4:6, 5:7. Anderson, der 2017 das Finale der US Open und 2018 das Endspiel von Wimbledon erreicht hatte, ließ sich während des Matches am Unterarm behandeln.

          Der 32 Jahre alte Anderson ist nach dem Amerikaner John Isner (Nr. 9) der zweite Top-10-Spieler, der beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres früh ausgeschieden ist.

          Eine Runde weiter ist dagegen Vorjahresfinalist Marin Cilic (Kroatien/Nr. 6), der beim 7:5, 6:7 (9:11), 6:4, 6:4 gegen den Amerikaner Mackenzie McDonald allerdings auch mehr Mühe als erwartet hatte.

          Bei den Damen kommt Stephens weiter

          Bei den Damen hat die ehemalige US-Open-Siegerin Sloane Stephens die dritte Runde erreicht. Die Nummer fünf der Tennis-Weltrangliste siegte am Mittwoch 6:3, 6:1 gegen Timea Babos aus Ungarn. Trotz des am Ende klaren Ergebnisses stand der Erfolg erst nach 95 Minuten fest.

          Stephens hatte im vorigen Jahr das Endspiel der French Open und bereits 2013 das Halbfinale der Australian Open erreicht. Zu Juniorenzeiten holte die 25-Jährige gemeinsam mit Babos 2010 die Doppel-Titel bei den French Open, in Wimbledon und bei den US Open.

          Die Weltranglisten-Neunte Kiki Bertens aus den Niederlanden scheiterte frühzeitig mit 6:3, 3:6, 3:6 an der Russin Anastassija Pawljutschenkowa.

          Erleichterung: Roger Federer hat die zweite runde überstanden.

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