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Tennis in Sydney : Der starke Lauf der Angelique Kerber

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Auch im Halbfinale lässt sich Angelique Kerber nicht in die Knie zwingen. Bild: EPA

Nach dem miserablen 2017 ist Angelique Kerber im neuen Jahr nicht zu stoppen. In Sydney zieht sie fast mühelos ins Finale ein. Dort geht es vor den Australian Open nun gegen eine Lokalmatadorin.

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          Mit ihrem ersten Finaleinzug seit neun Monaten hat Angelique Kerber kurz vor den Australian Open ihre beeindruckende Form unterstrichen. Im Halbfinale von Sydney gewann die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt gegen die Italienerin Camila Giorgi glatt mit 6:2, 6:3. Die Kielerin zeigt sich damit zu Beginn der Saison unter ihrem neuen Trainer Wim Fissette stark verbessert. „Ich bin glücklich mit meiner Leistung“, sagte die 29-Jährige.

          Neben der neuen deutschen Nummer eins Julia Görges lässt nun auch Kerber auf ein erfolgreiches Abschneiden bei den Australian Open hoffen. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am Montag in Melbourne beginnt, hatte die Linkshänderin 2016 ihren ersten Major-Erfolg gefeiert.

          Im Endspiel von Sydney trifft die Weltranglisten-22. am Samstag auf Ashleigh Barty aus Australien, die sich in der Vorschlussrunde gegen ihre Landsfrau Daria Gavrilova 3:6, 6:4, 6:2 durchsetzte. Gegen die aufstrebende 21-Jährige hat Kerber nach zwei Duellen eine ausgeglichene Bilanz. „Ich glaube, wir werden ein gutes Endspiel bieten. Es wird ein enger Kampf“, sagte Kerber.

          Gegen die Qualifikantin Giorgi hatte die Norddeutsche nur zu Beginn des zweiten Satzes Probleme. Nach einem missglückten Start in den zweiten Abschnitt geriet die Fed-Cup-Spielerin mit 0:3 in Rückstand, drehte dann aber wieder auf und beendete nach 74 Minuten mit dem ersten Matchball die Partie. 2018 ist sie in acht Partien noch ungeschlagen.

          Sie schaue nur noch nach vorn und habe ihr Herz wieder auf dem Platz, hatte Kerber in den vergangenen Tagen erklärt. Im ernüchternden Jahr 2017 hatte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin nur ein Endspiel erreicht. Im mexikanischen Monterrey im April hatte sie aber gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa den Titel verpasst. Nun könnten die deutschen Damen das Jahr gleich mit zwei Turniererfolgen eröffnen, nachdem die Bad Oldesloerin Görges am vergangenen Wochenende in Auckland gesiegt hatte.

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