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Alexander Zverev : „Der Fuß tut ein bisschen weh“

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„Es ist wie ein blauer Fleck auf dem Knochen“: Alexander Zverev. Bild: EPA

Kurz vor Beginn der Australian Open sorgte Alexander Zverev für einen Schreck. Er knickte im Training um, sein Fuß schwoll an. Sorgen macht sich der Mitfavorit auf den Titel aber nicht.

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          Alexander Zverev hat den Schreckmoment vor den Australian Open gut weggesteckt und sieht keine Probleme für sein Auftaktmatch beim ersten Tennis-Höhepunkt des Jahres. „Der Fuß tut ein bisschen weh. Es ist wie ein blauer Fleck auf dem Knochen“, sagte Zverev am Samstag in Melbourne.

          Dort war er am Donnerstag im Training umgeknickt und trug eine Schwellung davon. „Das braucht Zeit. Ich mache mir da nicht so viele Sorgen“, fügte der inoffizielle Weltmeister gelassen hinzu. Zum Erstrundenmatch gegen den Slowenen Aljaz Bedene wird Zverev am Dienstag mit einem Tapeverband antreten. Auch der am Wochenanfang noch schmerzende Oberschenkel bereitet dem Weltranglisten-Vierten keine Sorgen mehr. Am Samstag trainierte Zverev zwei Stunden mit dem Spanier Fernando Verdasco, nachdem er am Freitag eine nach seinen Worten ohnehin geplante Trainingspause eingelegt hatte.

          Unabhängig von seiner Fitness betonte der 21 Jahre alte Hamburger, dass er sich nicht als Favorit für das erste Grand-Slam-Turnier im neuen Jahr sieht. Zverev nannte den Schweizer Titelverteidiger Roger Federer, den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und Rafael Nadal. Der seit den US Open wegen Verletzungen pausierende Spanier fühlt sich nach eigenen Angaben gut erholt von einer Knöcheloperation und zuletzt aufgetretenen Oberschenkelproblemen.

          Zverev will wie Angelique Kerber keine zu hohen Erwartungen an sich selbst stellen. Beide waren beim Hopman Cup in Perth gemeinsam in das neue Jahr gestartet und verpassten den Sieg bei der inoffiziellen Mixed-WM nur hauchdünn. In Melbourne erklärten beide ihr Interesse, 2020 bei Olympia in Tokio als deutsches Paar im Mixed anzutreten.

          Drei Jahre nach ihrem Australian-Open-Triumph sieht sich auch Kerber gut gerüstet, ehe sie bereits am Montag in der Rod-Laver-Arena die dritte Partie des Tages gegen die Slowenin Polona Hercog bestreitet. „Ich fühle mich soweit ganz gut. Natürlich finde ich es schade, dass ich Sydney jetzt nicht verteidigen konnte“, sagte Kerber am Samstag, zwei Tage nach dem Viertelfinal-Aus bei der Generalprobe in der Olympia-Stadt von 2000, wo sie im Vorjahr Turniersiegerin war.

          Es war die erste Niederlage im neuen Jahr, das sie mit vier Einzelsiegen beim Hopman Cup begonnen hatte. „Ich hatte gute Matches in Perth, auch in Sydney, und ich weiß jetzt, wo ich stehe. Das war für mich sehr wichtig, dass ich diese Matches hatte, gegen gute Spielerinnen, enge Matches gewonnen habe“, erklärte die 30-Jährige.

          Die Weltranglisten-Zweite freut sich, nun wieder das Wettkampfgefühl zu haben. Mit ihrem neuen Trainer Rainer Schüttler habe sie an kleinen Details gearbeitet. „Mit ihm zu sprechen, ist was anderes, weil er selbst gespielt hat“, sagte Kerber über den Australian-Open-Finalisten von 2003. Der 42 Jahre alte Nordhesse wisse, wie es sei, auf dem Platz zu stehen und Emotionen zu zeigen.

          Neben Kerber treten fünf weitere der 13 qualifizierten deutschen Profis am ersten Turniertag an. Gleich zum Turnierauftakt (1.00 Uhr MEZ) trifft Julia Görges auf die Amerikanerin Danielle Collins. Außerdem spielt Andrea Petkovic gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu. Bei den Herren trifft Jan-Lennard Struff auf den Australier Matthew Ebden, Peter Gojowczyk ist gegen den Russen Karen Chatschanow ebenso Außenseiter wie Qualifikant Rudi Molleker gegen den Argentinier Diego Schwartzman.

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