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Australian Open : Nur neun Deutsche in Melbourne dabei

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Auf Wiedersehen bei den Australian Open: Agassi und Sieger Nalbandian Bild: AP

Vor dem Start der Australian Open am Montag erlebte Vorjahressieger Andre Agassi eine Enttäuschung. Bei einem Einladungsturnier unterlag er deutlich dem Argentinier David Nalbandian.

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          Nur neun deutsche Tennis-Profis stehen im Hauptfeld der Australian Open, dem ersten Grand-Slam-Turnier im neuen Jahr. In der letzten Runde der Qualifikation am Samstag stießen nur die Münchner Angelika Bachmann und Florian Mayer, ein 20 Jahre junger Grand-Slam-Debütant, zu den bisher startberechtigten deutschen Herren und zwei Damen. Dies verpaßten Talent Anna-Lena Grönefeld, Stefanie Gehrlein und Sandra Klösel.

          Das Eröffnungsspiel in der Rod-Laver-Arena darf am Montag (01.00 Uhr MESZ) Rainer Schüttler gegen den Schweden Robin Söderling bestreiten. Mayer erhielt das französische Talent Richard Gasquet zugelost, Angelika Bachmann trifft auf Alicia Molik, Australiens größte Hoffnung bei den Damen.

          Lindsay Davenport gibt Entwarnung

          Nach dem Verzicht von Serena Williams, Jennifer Capriati, Monica Seles und Mary Pierce sowie den Verletzungssorgen von Kim Clijsters gab Lindsay Davenport am Samstag Entwarnung. Die Amerikanerin hatte wegen einer leichten Zerrung in der Schulter am Freitag ihr Halbfinale in Sydney abgesagt, will in der kommenden Woche aber in Melbourne antreten.

          Venus Williams wird - anders als ihre nicht fitte Schwester Serena - erstmals seit dem Wimbledon-Endspiel ab Montag wieder ein offizielles Turnier bestreiten. Die Vorjahres-Finalistin präsentierte sich am Samstag in aufgeräumter und meist heiterer Stimmung. „Am schwersten war für mich, zu akzeptieren, daß ich zuschauen muß“, erklärte die 23jährige mit Blick auf die sechsmonatige Wettkampfpause nach ihrer Bauchmuskelverletzung. Ernst wurde Venus Williams, als sie nach dem gewaltsamen Tod ihrer Halbschwester Yetunde gefragt wurde. Leise und einsilbig meinte sie: „Dazu gibt es jetzt nicht viel zu sagen. Dies ist nicht die Zeit und der Ort, um über Einzelheiten zu sprechen.“

          Justine Henin in Topform

          Eine sportliche Enttäuschung erlebte Andre Agassi beim hochkarätig besetzten Einladungsturnier in Melbournes Stadtteil Kooyong. Der Titelverteidiger und letztjährige Australian-Open-Sieger verlor im Finale klar mit 2:6, 3:6 gegen den Argentinier David Nalbandian. „Ich habe mich gut gefühlt und kann mich über nichts beschweren - nur über meinen Gegner“, sagte Agassi.

          Verletzungssorgen hat seit Samstag Carlos Moya. Eine Woche nach seinem Erfolg in Chennai knickte der Spanier im Finale von Sydney mit dem rechten Fuß um und mußte beim Stand von 3:4 gegen Lleyton Hewitt aufgeben. Der Lokalmatador feierte durch den zweiten Aufgabesieg binnen zwei Tagen dort seinen dritten Gesamterfolg. Das Damen-Endspiel entschied die Weltranglisten-Erste Justine Henin-Hardenne zu ihren Gunsten. Die Belgierin schaffte ihren 15. Turniersieg durch ein 6:4, 6:4 über die Französin Amélie Mauresmo, die erst wenige Stunden zuvor ihr Halbfinale bestritten hatte.

          Tood Woodbridge Rekordsieger

          Der Slowake Dominik Hrbaty gewann nach dem Turnier in Adelaide auch den Wettbewerb von Auckland, wo er zum dritten Mal nacheinander das Finale erreicht hatte und zum zweiten Mal erfolgreich war. Hrbaty siegte 4:6, 6:2, 7:5 über den spanischen Jungstar Rafael Nadal, der erstmals ein ATP-Endspiel erreicht hatte. Das kleine WTA-Turnier in Canberra gewann die Argentinierin Paola Suarez knapp mit 3:6, 6:4, 7:6 (7:5) gegen Silvia Farina Elia aus Italien.

          Für einen Rekord sorgte Todd Woodbridge mit dem Gewinn seines 79. Doppel-Titels beim Turnier in Sydney. Der Lokalmatador und sein schwedischer Partner Jonas Björkman siegten 7:6 (7:3), 7:5 über das derzeit weltbeste Doppel Bob und Mike Bryan aus den USA. Bisher teilte Woodbridge die Bestmarke mit dem Niederländer Tom Okker. Die ersten 61 Titel hatte er mit seinem Landsmann Mark Woodforde geholt.

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