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Anti-Aging for free - von A bis Z (5) : Interesse weckt Kreativität

  • -Aktualisiert am

FAZ.NET stellt Strategien für mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität vor.

          3 Min.

          Anti-Aging zum Nulltarif - das gibt´s, und es wirkt garantiert. Und wenn Sie sich unser Anti-Aging-ABC nach und nach einverleiben, werden eigene Einfälle dazukommen. Denn Anti-Aging for free ist nichts anderes als Lebenskunst.

          I wie Interesse

          Es gibt Leute, die nie in Urlaub fahren. Weil Urlaub für sie dasselbe ist wie Langeweile. „Ich weiß einfach nicht, was ich dann tun soll“, sagen sie. Das sollte zu denken geben. Denn das heißt auch, dass man in jeder Art von Freizeit rumhängt und nichts mit sich anzufangen weiß.

          Wenn solche Anti-Urlauber einen Job haben, der ihnen Spaß macht, dann geht´s ja noch. Aber falls sie auch ihre Arbeit bloß tun, damit sie was tun (vom Motiv des Lebensunterhalts mal abgesehen), dann ist es höchste Zeit, sich um den Anti-Aging-Faktor „Interesse“ zu kümmern.

          Interesse heißt teilhaben

          Der Begriff kommt aus dem Lateinischen: interesse ist ein Verb und heißt „darunter sein, dabeisein, teilnehmen“ (esse = sein; inter = dazwischen, mitten drin). So, wie wir das Wort benutzen, bedeutet es persönliche Anteilnahme oder den Wunsch danach: „Interessiert mich nicht“ signalisiert Gleichgültigkeit.

          Interesse ist der Anfang von Aktivität, von Handeln, von Mitmischen im sozialen Gefüge - von Dabeisein eben. Null Bock auf breiter Basis bedeutet mittel- bis langfristig Isolation, und wer kein Interesse an nix hat, ist auch allein mit sich selbst einsam.

          Information weckt Interesse

          Aus dieser Mühle, die Kopf und Seele ungefordert und ungefüttert lässt und damit den ganzen Menschen zu schnellerer Alterung verurteilt, kann man auch wieder rauskommen. Der erste Schritt ist die Erkenntnis: Dauer-Desinteresse schadet einem selbst.

          Beispiel Zeitunglesen: Interesse wird geweckt, indem man sich informiert. Und umgekehrt: ist das Interesse erst wieder wach, will es mehr - man informiert sich. Wieviel Zeit nehmen Sie sich morgens für die Zeitung? Nehmen Sie sich mehr. Allmählich werden Sie auch das „Querlesen“ lernen. Damit gewinnen Sie Zeit und können zusätzlich ein Kulturmagazin lesen, das Sie informiert, was in Ihrer Stadt und der näheren Umgebung so läuft.

          Notieren Sie sich, welche Ausstellungen, Theaterabende oder Lesungen Sie interessant finden. Keine Ahnung? Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, wer wohin geht und warum. Gemeinsame Kulturdates ergeben sich, Interesse entwickelt sich beim „Probieren“.

          Interessantes Perpetuum mobile

          Wenn man mal den ersten Anlauf genommen hat, das verlorene Interesse wiederzubeleben, dauert es nicht lange, bis eine Art Perpetuum mobile entsteht: Interesse öffnet Horizonte, führt zu Entdeckungen, die wiederum frische Neugier erzeugen: auf Gesehenes, Gelesenes, Gehörtes; auf die ganz anderen Interessen derer, mit denen Sie zusammenkommen auf eigenen Interessen-Pfaden.

          Die mögen zunächst zur Zerstreuung in hundert verschiedene Richtungen führen, letztendlich aber zu Ihnen selbst zurück: einem Menschen voller Neugier, Interesse, Wachheit und Phantasie, der etwas mit sich anzufangen weiß. Und so einer ist für die anderen ziemlich - interessant.

          K wie Kreativität

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