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Amateurbox-WM : Viermal Bronze und Tajbert im Finale

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Federgewichtler Witali Tajbert aus Stuttgart steht nach seinem Punktsieg im Halbfinale über Abdusaalom Khasanow (Tadschikistan) am Samstag im Endkampf der Amateurbox-Weltmeisterschaften in Bangkok. Dagegen mussten sich vier deutsche Boxer nach ihren Niederlagen im Semifinale mit der Bronzemedaille begnügen, sorgten aber gleichzeitig für die beste deutsche WM-Bilanz seit 1995.

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          Federgewichtler Witali Tajbert aus Stuttgart steht nach seinem 19:17-Punktsieg im Halbfinale über Abdusaalom Khasanow (Tadschikistan) am Samstag im Endkampf der Amateurbox-Weltmeisterschaften in Bangkok. Dagegen mussten sich vier deutsche Boxer nach ihren Niederlagen im Semifinale mit der Bronzemedaille begnügen, sorgten aber gleichzeitig für die beste deutsche WM-Bilanz seit 1995.

          Juniorenweltmeister Tajbert steht vor dem größten Triumph seiner sportlichen Laufbahn und trifft am Samstag im Finale auf Galib Jafaror aus Kasachstan. „Ich bin gut drauf, habe meine Kämpfe bislang souverän bestritten und traue mir auch im Finale einiges zu“, meinte der Liga-Boxer vom Velberter BC. Dagegen kam für Sebastian Köber im Superschwergewicht im Semifinale das Aus. Der Olympiadritte von Sydney war gegen den einen Kopf größeren Pedro Carrion aus Kuba chancenlos und musste sich am Ende nach Punkten mit 18:26 geschlagen geben.

          Steffen Kretschmann aus Halle unterlag im Halbfinale dem Russen Alexander Alexejew nach der 3. Runde durch RSC. Im Leichtgewicht hatte Martin Dreßen aus Schwerin gegen Oichai Sayotha (Thailand) nach Punkten mit 26:40 das Nachsehen, während sich Rustam Rachimov (Schriesheim) im Fliegengewicht Olympiasieger Somjit Jungjohor (Thailand) mit 5:14 geschlagen geben musste.

          „Zum Schluss haben sich unsere Kämpfer in den Halbfinals selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Dennoch hat die deutsche Staffel alle Erwartungen übertroffen und gehört für mich neben Russland zu den besten Nationen“, lobte Klaus-Peter Kohl von Universum Box-Promotion das deutsche Team.

          Von den sechs russischen Starten haben fünf das Finale erreicht. Steffen Kretschmann stand nach 1999 zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem WM-Halbfinale, erneut war der 23 Jahre alte Hallenser chancenlos. Gegen Alexejew ging der 1,98 m große Rechtsausleger einmal zu Boden und musste vor allem in der dritten Runde viele Treffer einstecken. Der 20 Jahre alte Martin Dreßen konnte nicht an seine starke Leistung aus dem Viertelfinalkampf gegen den Niederländer Husnü Kocabas anknüpfen und fand in dem thailändischen Lokalmatador Oichai Sayotha seinen Meister. Mit der Bronzemedaille begnügen musste sich Rustam Rachimov aus Schriesheim. Der Fliegengewichtler war gegen Somjit Jungjohor aus Thailand machtlos und musste sich dem Olympiasieger von Atlanta 1996 mit 5:14-Punkten klar geschlagen geben.

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