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3:1 in Mönchengladbach : Der Hamburger Aufschwung hält an

  • Aktualisiert am

Dank an den Nachbarn: Unter Trainer Doll blüht Beinlich wieder auf Bild: dpa/dpaweb

Der HSV bleibt unter Trainer Thomas Doll der Auswärtsschreck der Liga. Das 3:1 in Mönchengladbach war bereits der dritte Erfolg im vierten Auswärtsspiel seit der Amtsübernahme von Doll.

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          Der Höhenflug des Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga hält an. Die Hanseaten feierten beim 3:1 (2:0)- Erfolg bei Borussia Mönchengladbach am Samstag bereits den fünften Sieg im siebten Spiel unter ihrem neuen Trainer Thomas Doll.

          Vor 52.155 Zuschauern im Borussia-Park erzielten Sergej Barbarez (40./81./Foulelfmeter) und Stefan Beinlich (44.) die Treffer für die Norddeutschen. Der eingewechselte Joris van Hout (46.) traf für die Gladbacher, die nach der zweiten Niederlage nacheinander unter Trainer Dick Advocaat im unteren Tabellendrittel feststecken und schweren Zeiten entgegensehen.

          „Hamburger individuell besser besetzt“

          „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft, die trotz Unterzahl nicht umgefallen ist. Das war schon eine tolle Leistung“, sagte Doll. Sein Gladbacher Kollege Advocaat konnte sich die Verunsicherung seines Teams nicht erklären: „Die Hamburger waren individuell einfach besser besetzt, und wir haben alles versucht, sind aber immer einen Schritt zu spät gekommen.“

          Mit dem wiedergenesenen Kapitän Christian Ziege und Bradley Carnell für den gesperrten Peer Kluge sahen sich die Gladbacher einem selbstbewußt und offensiv auftretenden HSV gegenüber. In unveränderter Formation fanden die Gäste besser ins Spiel und hatten durch David Jarolim und Naohiro Takahara auch die ersten Tormöglichkeiten. Ideenreicher und kombinationssicherer präsentierten sich die Hamburger, die zuvor in sechs Spielen nur einmal verloren. Die Gladbacher hingegen begannen nervös und fanden lediglich über Konter zu ihrem Offensivspiel.

          HSV auch in Unterzahl besser

          Die Kreativabteilung der Gastgeber um den früheren Hamburger Marek Heinz, der zuvor von seinem Trainer Advocaat heftig kritisiert wurde, blieb einmal mehr hinter den Erwartungen zurück. Die beiden Stürmer wurden viel zu wenig ins Spiel eingebunden. Ganz anders die Gäste, bei denen die Mittelfeldspieler Beinlich und Jarolim Akzente setzten und mit Pässen ständig für Gefahr sorgten. In der 40. Minute fiel dann der verdiente Führungstreffer für die Hanseaten durch Barbarez, der eine Kopfballvorlage von Rene Klingbeil zum 1:0 nutzte. Nur vier Minuten später gelang Beinlich mit einem direkt verwandelten Freistoß sogar das 2:0. die Borussia hatte bis dahin lediglich eine Tormöglichkeit durch einen Flugkopfball von Ivo Ulich (35.).

          Nach dem Wechsel brachte Advocaat Joker van Hout, dem bereits 30 Sekunden nach Wiederanpfiff der 1:2 Anschlußtreffer gelang. Mit neuem Schwung drückten die Gastgeber in der Folgezeit auf den Ausgleich. Erneut van Hout (50.) und Ulich (56.) vergaben gute Möglichkeiten für die Borussia. In der zunehmend hektischen Partie sah HSV-Verteidiger Khalid Boulahrouz in der 55. Minute die gelb-rote Karte wegen einer Unsportlichkeit. Trotz der Überzahl und weiteren Chancen schafften die Gladbacher den Ausgleich nicht mehr. Per Foulelfmeter sorgte erneut Barbarez für den 3:1- Endstand.

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