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22 Wochen nach Kreuzbandriss : Neureuthers Hoffnung auf die neue Saison

  • Aktualisiert am

Sein bislang letzter ganz großer Ski-Tag: WM-Silber in St. Moritz 2017 Bild: dpa

Das leichte Carven auf dem Gletscher sieht schon ganz gut aus. Nach vier Monaten harter Reha-Arbeit zeigt Felix Neureuther erste Schwünge. Im Oktober will er wieder Rennen fahren.

          Felix Neureuther kann nach seinem Kreuzbandriss wieder vorsichtig Skifahren. 22 Wochen nach seiner schweren Knieverletzung postete Deutschlands bester Skirennfahrer am Montag ein knapp 30 Sekunden langes Video von sich, das ihn beim leichten Carven im Touristenoutfit zeigt. Dazu schrieb der 34 Jahre alte Bayer: „Nach 4 Monaten harter Arbeit fühlt es sich unglaublich an wieder auf den Skiern zu stehen!!!“. Entstanden ist das Video nach Angaben des Deutschen Skiverbands am Wochenende in Sölden, als Neureuther sein Ski-Camp für Nachwuchsfahrer betreute. Außer dem kurzen flachen Stück ist er demnach nicht mehr gefahren.

          Mit dem Verlauf der Reha zeigte sich Alpinchef Wolfgang Maier zufrieden. „Er liegt gut in der Zeit“, sagte er. „So richtig auf Schnee gehen wird er aber erst Ende Mai oder Anfang Juni.“

          Neureuther war im November 2017 das Kreuzband gerissen, weshalb er große Teile der Saison und die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verpasste. Die deutschen Alpinen haben dort ohne ihr Zugpferd medaillenlos abgeschnitten. In den technischen Disziplinen und im Teamwettbewerb wurde er schmerzlich vermisst. Zur neuen Saison, die im Oktober auf dem Gletscher in Sölden beginnt, will er wieder gesund und belastbar sein.

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