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2. Fußball-Bundesliga : VfB Lübeck beendet sieglose Serie: 2:0 gegen SC Freiburg

  • Aktualisiert am

Die Niederlage drückt aufs Freiburger Gemüt: Torhüter Richard Golz Bild: AP

Ausgerechnet die Freiburger Leihgabe Ferydoon Zandi hat nach sechs Spielen ohne Sieg die Negativserie des VfB Lübeck gestoppt und den badischen Aufstiegs-Hoffnungen einen Dämpfer versetzt.

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          Dämpfer für den SC Freiburg, Hoffnung für den FC St. Pauli und der erste Sieg für Norbert Meier: Zum Auftakt des 21. Spieltages der Zweiten Fußball-Bundesliga kassierte Aufstiegsaspirant Freiburg beim VfB Lübeck eine 0:2 (0:0)-Pleite, während St. Pauli das Kellerduell bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0) für sich entschied. Der MSV Duisburg bescherte seinem neuen Trainer Meier einen 2:0 (2:0)-Erfolg über den Karslruher SC und damit den ersten Sieg in dessen Amtszeit.

          Ausgerechnet die Freiburger Leihgabe Ferydoon Zandi hat nach sechs Spielen ohne Sieg die Negativserie des VfB Lübeck gestoppt und den Aufstiegs-Hoffnungen des Bundesliga-Absteigers aus Baden einen Dämpfer versetzt. Der 23-Jährige leitete mit seinem Treffer in der 51. Minute den 2:0 (0:0)-Sieg des Aufsteigers gegen den SC ein, zu dem er nach dieser Saison zurückkehren soll. Der eine Minute zuvor eingewechselte Maik Kunze stellte mit seinem ersten Saisontreffer den achten Saisonsieg des VfB sicher (89.).

          Freiburg fand nie ins Spiel

          Die Freiburger, die zuvor in sechs Spielen in Serie ungeschlagen geblieben waren, kamen nie richtig ins Spiel und waren nur sporadisch gefährlich, vor allem durch Alexander Iaschwili. Dagegen hatte Lübeck alleine Mitte der zweiten Halbzeit ein halbes Dutzend Chancen, die Führung auszubauen. Schon in der ersten Halbzeit hätte ein Beinahe-Selbsttor von Zlatan Bajramovic fast die Führung des Aufsteigers bedeutet.

          Neben Zandi war vor 6.800 Zuschauern im Stadion Lohmühle Farai Mbidzo bester Spieler beim VfB. Bei Freiburg gefielen vor allem Torhüter Richard Golz und Levan Kobiaschwili. Ohne große Wirkung blieb Rolf-Christel Guie-Mien, der in der Winterpause von Eintracht Frankfurt zu den Breisgauern gestoßen war.

          St. Pauli siegt im Kellerduell

          Der FC St. Pauli darf sich im Kampf gegen den Abstieg wieder Hoffnung machen. Im Kellerduell gewannen die Hamburger bei Eintracht Braunschweig mit 1:0. Dabei half der Tabellenletzte dem FC St. Pauli mit einem Eigentor von Torwart Jan Spoelder (32.).

          St. Pauli bot eine mäßige Partie, erarbeitete sich aber mehr Chancen. Für das Tor benötigten die Hamburger allerdings Hilfe, als sich der von Nico Patschinski bedrängte Spoelder in seinem ersten Zweitligaspiel den Ball ins eigene Tor faustete. Der Treffer war umstritten, weil Markus Osthoff den Ball noch aus dem Tor schlug, doch Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) entschied auf Tor. Kurz danach vergaben Fabian Gerber und Oliver Held gute Chancen. Braunschweigs Trainer Uwe Reinders versuchte, das Spiel mit zwei Einwechselungen noch zu drehen und brachte mit Jürgen Rische und Daniel Teixeira zwei Stürmer. Doch große Chancen hatte die Eintracht trotz der Unsicherheiten von Hamburgs Tormann Heinz Müller nicht mehr.

          Erster Erfolg für MSV-Trainer Meier

          Mit dem ersten Sieg unter dem neuen Trainer Norbert Meier hat der MSV Duisburg den Anschluss ans obere Tabellendrittel geschafft. Die „Zebras“ gewannen gegen den Karlsruher SC mit 2:0 und bleiben somit vor eigenem Publikum weiterhin unbesiegt. Vor 5418 Zuschauern im Wedaustadion erzielten Andreas Voss (18. Minute) und Philipp Bönig mit seinem ersten Saisontor (43.) die Treffer für die Duisburger, die mit 31 Punkten auf Rang sieben kletterten.

          Der seit vier Spielen sieglose KSC steckt hingegen auf Platz 13 mitten im Abstiegskampf. Auch ohne Torjäger Marius Ebbers, der wegen einer Knieverletzung fehlte, feierte der frühere Nationalspieler Meier ein erfolgreiches Heim-Debüt als Coach des MSV. Mit einer optimalen Torausbeute gegen die auswärts zu harmlosen Karlsruher, die kurzfristig auch noch auf ihren Stamm-Torhüter Thomas Walter verzichten mussten, stellten die Gastgeber die Weichen frühzeitig auf Sieg.

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