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2. Fußball-Bundesliga : Mainz, wie es siegt und lacht

  • Aktualisiert am

Mainzer Fußball-Freude Bild: AP

Der Gewinner des 14. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga heißt FSV Mainz 05. Auch wenn der 1:0-Erfolg bei Arminia Bielelfeld glücklich war.

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          Mainz bleibt Mainz, wie es siegt und lacht: Nach dem 14. Spieltag und einem 1:0-Erfolg beim Verfolger Arminia Bielefeld hat sich der alte und neue Zweitliga-Tabellenführer bereits einen Vorsprung von neun Punkten auf einen Nicht-Aufstiegsplatz herausgearbeitet. Aus dem Traum von der Bundesliga kann für die Mainzer nun wirklich Realität werden.

          Trainer Jürgen Klopp stapelt nicht tief, will aber von zuviel Vorschusslorbeeren drei Wochen vor dem Ende der Vorrunde dann doch nichts wissen: „Wir haben uns eine günstige Ausgangsposition erarbeitet, auf der wir aufbauen können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

          Klopp stapelt tief

          Das Wort „Aufstieg“ scheut Klopp weiterhin. Ihm war auf der Alm nur zu entlocken: „Wenn beide Mannschaften so weiterspielen, dann können sie lange oben bleiben.“ Die Mainzer (35 Punkte) haben ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga vergrößern können, weil Verfolger Hannover 96 (30) sich von Eintracht Frankfurt (26) 1:1 trennte. Auch der VfL Bochum (23) macht sich nach dem 1:0 beim MSV Duisburg noch Hoffnungen auf einen der drei Geldplätze.

          Dass übrigens das Deutsche Sportfernsehen (DSF) am Montagabend die Partie FC Schweinfurt 05 gegen LR Ahlen als Topspiel überträgt, hat rein praktische Gründe: Die Spitzenteams sind allesamt am Dienstag und Mittwoch im DFB-Pokal beschäftigt.

          Optimistische Töne in Frankfurt

          Optimistische Töne kommen erstaunlicherweise aus dem Waldstadion, wo das Verfolgerduell zwischen Eintracht Frankfurt und Hannover 96 1:1 endete, ein Wunschergebnis nur für den Spitzenreiter. „Man hat gesehen, dass beide Teams zu Recht oben in der Tabelle stehen“, befand 96-Coach Ralf Rangnick.

          Eintracht-Präsident Peter Fischer beurteilte die Lage noch eine Spur euphorischer: „Jetzt sieht man, wo der Hammer hängt. Hannover wird aufsteigen - neben uns.“ Fischer geht fest davon aus, in der nächsten Saison in der ersten Liga zu sein.

          Bochum und Fürth bleiben dran

          Doch zumindest den Kreis der Aspiranten für den dritten Tabellenplatz muss man weiter ziehen. Nach einer Durststrecke von 20 Jahren konnte der VfL Bochum beim Ruhrrivalen MSV Duisburg mit 1:0 gewinnen und blieb damit ebenso dran wie die SpVgg. Greuther Fürth, die den Namensvetter aus Unterhaching durch einen 3:1-Erfolg im grauen Mittelfeld festnagelte.

          Nur gegen den Abstieg geht es weiterhin für die ehemaligen Erstligisten 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiß Oberhausen. Nach dem 1: 0-Sieg der Saarländer im direkten Vergleich nehmen beide Klubs einträchtig mit neun Punkten die Plätze 17 und 18 ein.

          Union Berlin atmet auf

          In den Sonntagspielen atmete die Anhängerschaft vom 1. FC Union Berlin auf. Der Aufsteiger gewann nach fünf Spielen ohne Sieg 5:1 gegen Alemannia Aachen. Die Auswärtsschwäche des Berger-Teams hielt an: Ein Punkt aus sieben Spielen auf des Gegners Plätzen sind eine magere Ausbeute.

          Erleichterung herrschte auch beim SV Waldhof Mannheim. Nach neun Begegnungen ohne Sieg schafften die „Waldhof Buben“ mit ihrem neuen Trainer Walter Pradt ihren ersten Erfolg. Das 4:1 über den SV Babelsberg war verdient. Die Mannheimer konnten damit einen Abstiegsplatz verlassen. Der SSV Reutlingen bewies erneut Heimstärke. Im Derby wurde der Karlsruher SC 1:0 bezwungen.

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